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Kombinierter Verkehr: Schuon startet Door-to-door-Projekt

Die Spedition Alfred Schuon hat für einen Kunden aus der Automobilindustrie die Lagerlogistik und den Straßentransport übernommen und zugleich ein neues umfassendes Door-to-door-Konzept entwickelt.
Foto: Alfred Schuon
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Torsten Buchholz

Dabei nutzt Schuon täglich die Zugstrecke zwischen Stuttgart und Bremen. Organisiert werden sowohl der Hauptlauf über die Schiene als auch der Vorlauf mit eigenen Lkw und der Nachlauf mit Unterstützung eines Kooperationspartners. Für die Umsetzung des Vorhabens wurde spezielles Equipment angeschafft, das die direkte Bahnverladung ermöglicht. Es handelt sich dabei um neue intermodal einsetzbare Megatrailer. Weitere Investitionen sind nach Mitteilung des Unternehmens bereits geplant, um den Ausbau im Bereich Intermodaler Verkehre voranzutreiben.

„Das Projekt hat sich in den ersten Wochen bereits vielversprechend entwickelt. Dienstleistungen anzubieten, die genau auf die Kundenanforderungen abgestimmt sind, gehört zu unserer Unternehmensphilosophie. Deshalb haben wir kombinierte Transportlösungen in unser Portfolio aufgenommen“, sagt Geschäftsführer Alexander Schuon und ergänzt „Anstatt mehrere Tage unterwegs zu sein, können unsere Fahrer im Kombinierten Verkehr ihre Abende Zuhause verbringen.“ Denn Am Container-Terminal wird nur der Auflieger verladen. Fahrer und Zugmaschine bleiben zurück, um im Anschluss eine neue Ladeeinheit für die Einlagerung in Haiterbach aufzunehmen.

„Ziel ist es, dass wir zukünftig noch häufiger ganzheitliche Logistikkonzepte umsetzen“, sagt Schuon. In der Planungsphase habe sich das Unternehmen deshalb bewusst viel Zeit genommen, um den Projektstart optimal vorzubereiten.

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