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Kombinierter Verkehr: Neue Drehscheibe in Köln

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) errichtet im Norden der Stadt ein Terminal für den Umschlag zwischen Schiene und Straße.
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Torsten Buchholz

In Köln ist der Startschuss für den Neubau eines neuen Umschlagterminals im Norden der Rheinmetropole gefallen. „Wenn wir den Güterverkehr der Zukunft bewältigen wollen, müssen wir heute in die Infrastruktur investieren“, sagte Horst Leonhardt, Vorstandssprecher der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), beim Baustart im Industriepark Köln-Nord. Die HGK errichtet dort ein neues Drehkreuz für den Schienengüterverkehr. In mehreren Baustufen sollen auf einem ehemaligen Raffineriegelände rund 100 Arbeitsplätze entstehen. An neun Gleisen mit sechs Kranen sollen insgesamt bis zu 400.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) pro Jahr zwischen Schiene und Straße umgeschlagen werden. 2013 soll die erste Baustufe abgeschlossen sein und auf der Anlage 69.300 TEU im Jahr umschlagen werden. Der weitere Ausbau erfolge in mehreren Schritten entsprechend der Marktentwicklung, so die HGK. Die Kosten der ersten Baustufe betragen nach Auskunft des Unternehmens insgesamt 22,5 Millionen Euro, die zu 75 Prozent vom Bundesverkehrsministerium gefördert werden.

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