Kombinierter Verkehr: Buchungsportal verspricht leichteren Zugang

Ein Buchungsportal für den Kombinierten Verkehr – daran arbeitet die Hamburger Hafen und Logistik AG gemeinsam mit elf weiteren Partnern auf der Transport- und Speditionsbranche.

Das Buchungsportal Modility soll Zugang zum Kombiniertem Verkehr erleichtern. (Foto: HHLA)
Das Buchungsportal Modility soll Zugang zum Kombiniertem Verkehr erleichtern. (Foto: HHLA)
Christine Harttmann

Modility – so der Name des Buchungsportals für den Kombinierten Verkehr – ist als anbieterneutrales Corporate Spin-off aufgebaut. Es soll, so erklärt die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), die digitale Zukunft des Kombinierten Verkehrs mitzugestalten und den Einstieg in klimafreundliche KV-Transporte zu fördern. Bis Ende des Jahres 2020 soll das Buchungsportal, das Unternehmen der Transport- und Speditionsbranche auf Initiative der HHLA hin entwickeln, live gehen.

Als Buchungs- und Vermittlungsportal soll die Web-Seite freie Transportkapazitäten der KV-Operateure mit dem Transportbedarf der Spediteure zusammenbringen. Im Fokus stehen gemäßt den Verlautbarungen Kombinierte Verkehre zwischen Straße und Schiene in ganz Europa.

Die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath sieht in Modility ein gutes Beispiel für die Entwicklung kooperativer Wachstumsstrategien:

„Gemeinsam mit Kunden und Partnern entwickeln wir einen neuen digitalen Knotenpunkt, der die Transportströme der Zukunft mitgestaltet. Die HHLA sieht sich als Initiator eines Portals, von dessen neuen digitalen Potenzialen viele Akteure in der Logistik profitieren. Die enge Zusammenarbeit sorgt dafür, dass die Interessen und Ideen der Beteiligten im KV-Markt berücksichtigt werden.“

Modility biete die Möglichkeit, einen einfachen Zugang zu intermodalen Transportangeboten zu erhalten und gleichzeitig neue Kundenbeziehungen zu generieren. Der KV-Verkehr werde damit, so beschreibt HHLA, als leistungsstarkes und umweltfreundliches Verkehrssystem weiter gestärkt.

Lars Neumann, Director Logistics, Strategy and Business Development der Hamburger Hafen und Logistik AG erklärt:

„Wir wollen mit Modility einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu klimafreundlichen Haus-zu-Haus-Transporten ermöglichen.“

Es gebe ein großes Potenzial, Transporte von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Die HHLA entwickelt gemeinsam mit den Kooperations- und Entwicklungspartnern, die aus unterschiedlichen Bereichen der Transport- und Speditionsbranche kommen, darunter der europäische KV-Verband UIRR, eine Lösung von dem Markt für den Markt. Neumann weiter:

„Unser Fokus liegt derzeit auf der bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Anwendung. Im Dialog mit Interessenten, potenziellen Nutzern und Pilotkunden wollen wir sicherstellen, dass Modility die unterschiedlichen Bedarfe berücksichtigt und beim Go-live den Marktansprüchen gerecht wird.“

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