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Klimaschutz: Biertransport mit Erdgas-Lkw

Die Braker Spedition L.I.T. transportiert im Rahmen eines Pilotprojekts für die Brauereigruppe AB InBev Bier mit einem CNG-Truck. Zunächst ersetzt der Erdgas-Lkw im norddeutschen Raum auf kurzen Strecken ein Dieselfahrzeug.
Foto: L.I.T. AG
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Torsten Buchholz

„Das Konzept der L.I.T., kurze Fahrten mit CNG-Trucks durchzuführen, überzeugt uns absolut“, sagt Muamer Asani, Logistics Manager bei AB InBev. Von Bremen aus beliefert die L.I.T. Händler und den Getränkefachgroßhandel mit Bier von Marken wie „Beck’s“, „Hasseröder“ oder „Franziskaner“. Seit Mitte Mai 2016 fährt die Spedition täglich zwei bis drei Touren mit dem emissionsarmen Lkw. Über Kurzstrecken bis 200 Kilometer transportiert sie damit insgesamt 4.000 Kisten Bier, zum Beispiel nach Achim, Hamburg oder Verden. Während der CO2-Ausstoß auf den bisher 8.000 zurückgelegten Kilometern bei 0,6 Tonnen lag, hätte ein Dieselfahrzeug 6,6 Tonnen ausgestoßen. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 90 Prozent. Gleichzeitig wird nahezu kein Feinstaub emittiert.

Asani sieht für den Einsatz von CNG-Trucks im norddeutschen Raum noch deutlich größeres Potenzial. Der Logistics Manager hält es für möglich, täglich bis zu 15 Touren mit Erdgasfahrzeugen abzudecken. „Monatlich könnten wir so mithilfe der L.I.T. unseren CO2-Ausstoß in der Logistik um zehn Tonnen verringern.“ Zurzeit prüft AB InBev zusammen mit der Spedition aus dem niedersächsischen Brake, inwieweit sich das Projekt ausweiten lässt.

„Das Angebot, Diesel-Lkw durch Erdgasfahrzeuge zu ersetzen, hat uns erneut gezeigt, dass die L.I.T. unsere Vorstellung von umweltfreundlicher Logistik teilt“, sagt Asani. AB InBev hat sich dem verantwortlichen Umgang mit Ressourcen und der Reduktion der Umweltbelastungen verpflichtet. In der Logistik will die Gruppe ihre Emissionen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent reduzieren.

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