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Kieler Hafen: 3.200 Tonnen Streusalz

Im Kieler Hafen ist das Frachtschiff „Julieta“ mit einer Ladung von 3.200 Tonnen Streusalz aus Marokko eingetroffen. Damit wird erstmals Streusalz in größeren Mengen über den Seehafen umgeschlagen.
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Torsten Buchholz

Das Frachtschiff hat an Liegeplatz Nr. 9 des Ostuferhafens festgemacht und wird dort von Firma Burmann Hafenlogistik entladen. Mittels Greifer werden je Stunde bis zu 400 Tonnen Salz gelöscht. Burmann-Geschäftsführer Hans-Martin Burmann: „Es ist wirtschaftlich wie auch ökologisch sinnvoll, derartige Massengüter mit dem Schiff anzuliefern. Wir leisten einen praktischen Beitrag zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf den Seeweg und wollen diese Transportlösung für das Salz dauerhaft etablieren.“

Der Großteil der Ladung wird aus dem Schiff direkt auf Lkw umgeschlagen und in die Region abtransportiert. Bei Einfahrt in den Hafen werden die leeren Lkw zunächst auf einer Unterflurwaage verwogen, bevor der Vorgang nach Beladung wiederholt wird. So werden die Ladungsmengen überwacht und können von den Kunden direkt online verfolgt werden. Eine Teilmenge des Streusalzes wird zudem zur Zwischenlagerung in Schuppen II des Ostuferhafens verbracht. Dort wird das lose Streusalz in Big Bags gefüllt, um auch Abnehmer kleinerer Partien zu bedienen.

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