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KEP-Markt: Bundesnetzagentur befragt 17.000 Unternehmen

Die Bundesnetzagentur erforscht den KEP-Markt und startet dafür eine intensive Befragung unter 17.000 Kurier-, Express- und Paketdienstleistern.
17.000 KEP-Unternehmen sollen der Bundesnetzagentur Auskunft über ihre wirtschaftliche Situation erteilen. (Foto: DHL)
17.000 KEP-Unternehmen sollen der Bundesnetzagentur Auskunft über ihre wirtschaftliche Situation erteilen. (Foto: DHL)
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Christine Harttmann

Die Bundesbehörde nimmt damit erstmals auch den boomenden Paketmarkt ins Visier. Bisher hatte sie sich bei ihrer Befragung auf den Briefmarkt beschränkt. Doch nun bewog die zunehmende Bedeutung des Online-Handels und des E-Commerce jochen Homann, den Präsidenten der Bundesnetzagentur, einen tieferen Einblick in den Postmarkt nehmen zu wollen. Er verspricht sich davon Einblicke in den strukturellen Wandel, der die Post-Branche zugleich mit dem rasanten Wachstum der vergangenen Jahre verändert. Onlinebestellungen sind inzwischen oftmals verbunden mit dem Wunsch nach flexiblen Zustellorten und -zeiten. Auch die Werbebranche, Industrie, Medien und andere Dienstleistungsunternehmen profitieren von neuen Geschäftsmodellen mit individuellen Liefer- und Zustelloptionen. Zu diesen Veränderungen tragen die rund 17.000 Kurier-, Express- und Paketdienstleister mit ihren Dienstleistungen bei.

Von der neuen Marktabfrage erwartet Homann einen tieferen Einblick in den Postmarkt. „Gerade der weiter fortschreitende Onlinehandel erfordert neue Daten und Informationen. Hierdurch erkennen wir neue Trends und Entwicklungen frühzeitig um diese bei der Regulierung zu berücksichtigen“, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Behörde strebt eine stärkere Vernetzung den mit diesen im Markt tätigen Unternehmen an. Dadurch will sie Veränderungen frühzeitig erkennen und darauf reagieren können. Durch neue Erkenntnisse könne die Marktuntersuchung für die kommenden Jahre an die dynamischen Veränderungen im Postmarkt angepasst und gezielt weitere Untersuchungen darauf aufgebaut werden.

Die Bundesnetzagentur ermittelt mit ihrer regelmäßigen Marktuntersuchung Informationen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben. Bisher hatte sie sich dabei allerdings auf den Brief-Bereich beschränkt. Erstmals müssen nun KEP-Unternehmen der Bundesnetzagentur unmittelbar Auskunft über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse geben. Die die Behörde will sich dadurch einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen im Postmarkt verschaffen.

Dieser Bereich stellt zugleich den bedeutendsten Teil des Postmarktes dar. Mehr als zwei Drittel der Umsätze werden im KEP-Markt erzielt. Die Wachstumsraten liegen aufgrund der steigenden Paketmengen seit Jahren über denen des gesamten Postmarktes. Die Marktstruktur im Bereich der KEP-Dienstleistungen in Deutschland ist seit Jahren geprägt von fünf großen Unternehmensgruppen. Sie verfügen über alternative Beförderungsnetzwerke mit eigener Zustellung der Sendungen. Neben diesen Anbietern existiert eine Vielzahl kleinerer Unternehmen, die KEP-Dienstleistungen sowohl regional als auch unter Kooperation mit anderen Dienstleistern am Markt erbringen.

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