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KEP-Dienste: UPS testet Elektro-7,5-Tonner in Köln

UPS hat ein neues 7,5-Tonnen-Elektrofahrzeug in die Flotte aufgenommen. Ausgestattet ist der Groß-Transporter mit elektronisch angetriebener Hinterachstechnologie, die mit zwei E-Motoren für mehr Leistung und verbesserte Manövrierfähigkeit sorgen soll.

Bei der Schlüsselübergabe (v.l.n.r.): Markus Schell, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter von BPW, Frank Sportolari, UPS Deutschland-Chef und Andreas Rimkus, Mitglied des Bundestages und Sprecher des Parlamentkreises Elektro-Mobilität | Foto: UPS
Bei der Schlüsselübergabe (v.l.n.r.): Markus Schell, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter von BPW, Frank Sportolari, UPS Deutschland-Chef und Andreas Rimkus, Mitglied des Bundestages und Sprecher des Parlamentkreises Elektro-Mobilität | Foto: UPS
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Torsten Buchholz

Der KEP-Dienstleister und der Nutzfahrzeugzulieferer BPW Bergische Achsen haben bekannt gegeben, dass sie gemeinsam ein neues E-Fahrzeugmodell in Deutschland testen. Das Zustellfahrzeug ist ein umgebauter Dieselwagen. Anstatt eines Dieselmotors sorgt nun ein von BPW entwickeltes elektrisches Antriebssystem für die nötige Leistung. Das Fahrzeug mit dem elektronischen zweimotorigen Hinterachsantrieb kommt beim Zustellen von Sendungen in der Kölner Innenstadt zum Einsatz.

UPS-Deutschland-Chef Frank Sportolari sagt:

„Mit dem von BPW umgebauten Elektrofahrzeug gehen wir neue Wege in der Automobiltechnik und unterstützen die Innovationskraft des Mittelstands. Natürlich sind wir gespannt, wie sich der Antrieb im täglichen Betrieb bewährt. Unser Ziel ist es, dass bis 2020 25 Prozent unserer neuen Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen fahren oder durch andere fortschrittliche Technologien angetrieben werden. Für uns ist das Teil der kontinuierlichen Transformation des globalen Logistiknetzwerks von UPS – und es ist eine greifbare, sichtbare Veränderung, die täglich auf den Straßen der Gemeinden, in denen wir arbeiten, zu beobachten ist."

Bei dem aktuell bereits auf den Straßen Kölns fahrenden Testfahrzeug handelt es sich um ein konventionelles 7,5 Tonnen-Zustellfahrzeug, das mit einer zweimotorigen elektronisch angetriebenen Hinterachse nachgerüstet wurde. Es hat eine Reichweite von etwa 100 Kilometern. Die Technologie kommt aus dem Hause BPW. Die beiden Motoren und das Getriebe sind direkt in die Hinterachse integriert. Für Strom sorgt eine 84 Kilowattstunden starke Batterie.

Die Kombination aus unabhängigen Antrieben an jedem Hinterrad und der Leistung der Motoren soll die Manövrierfähigkeit des Fahrzeugs erhöhen. Es erhalte beispielsweise auf rutschigen Straßen jedes Rad das optimale Drehmoment für die erforderliche Beschleunigungskraft, teilt UPS mit.

Markus Schell, geschäftsführender Gesellschafter von BPW, erläutert die neue Technologie:

„Der elektrische Achsantrieb ist die überlegene Lösung für die Zukunft des Stadtverkehrs. Ohne Nutzlast zu verlieren, reduziert er im Vergleich zu einem herkömmlichen Verbrennungsmotor Verschmutzung und Lärm deutlich. Mit kraftvollen 3.290 Newtonmetern pro Rad hat unsere E-Transport-Antriebstechnik fast das Zehnfache des Drehmoments eines durchschnittlichen Vierzylinder-Verbrennermotors, sodass sie hohe Nutzlasten und die für den Stadtverkehr typischen steilen Steigungen bewältigen kann. Wir freuen uns sehr, dass UPS, eines der weltweit größten Kurier-, Express- und Paketlogistikunternehmen unser Antriebssystem zum ersten Mal und in großem Umfang testet."

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