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KEP-Dienste: Gemeinsames Projekt für die letzte Meile

Fünf führende Paketdienstleister in Deutschland testen in Berlin die gemeinsame Nutzung von Mikrodepotflächen für die Auslieferung per Lastenrad.
DPD (hier in Nürnberg) gehört zu den fünf Paketdiensten, die bei dem Projekt in Berlin mitmachen. Foto: DPD
DPD (hier in Nürnberg) gehört zu den fünf Paketdiensten, die bei dem Projekt in Berlin mitmachen. Foto: DPD
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Torsten Buchholz

Ab dem 1. Juni 2018 wird in Berlin Prenzlauer Berg die Nutzung von Mikrodepots für die Zustellung von Sendungen mit Lastenrädern (Cargobikes) auf der letzten Meile erprobt. Beim Projekt KoMoD“ (Kooperative Nutzung von Mikro-Depots durch die Kurier-, Express-, Paket-Branche für den nachhaltigen Einsatz von Lasträdern in Berlin) testen erstmalig mit DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS die fünf führenden Paketdienstleister Deutschlands die kooperative Nutzung einer Logistikfläche bestehend aus mehreren Mikrodepots. Diese stehen den fünf Unternehmen zur individuellen Paketzustellung mit jeweils unternehmenseigenen Cargobikes zur Verfügung.

Die fünf Paketdienste arbeiten dabei zusammen mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA) als Betreiber der Mikrodepots und dem Projektkoordinator LogisticNetwork Consultants GmbH (LNC). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Auf einer Fläche an der Eberswalder Straße liefern die fünf Paketdienstleistertäglich Sendungen an und lagern diese in ihren Mikrodepots zwischen. Jeder der fünf Paketdienstleister nutzt einen separaten Container für die Zwischenlagerung und den Umschlag der Sendungen auf die unternehmenseigenen Cargobikes.

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