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KEP-Dienste: Erwartungen übertroffen

Die KEP-Dienste erwirtschafteten 2015 mehr als 17 Milliarden Euro.
Der Gesamtumsatz auf dem deutschen Paketmarkt lag 2015 bei mehr als 17 Milliarden Euro. (Foto: GLS)
Der Gesamtumsatz auf dem deutschen Paketmarkt lag 2015 bei mehr als 17 Milliarden Euro. (Foto: GLS)
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Christine Harttmann

Dem Wirtschaftszweig der Kurier, - Express- und Paketdienstleister (KEP) in Deutschland ging es 2015 so gut wie lange nicht mehr – zumindest gemessen am Jahresumsatz. 2015 erwirtschafteten die KEP-Unternehmen in Deutschland gemeinsam 17,4 Milliarden Euro, was im Vergleich zu 2014 einem Plus von 4,6 Prozent entspricht. Das geht aus der KEP-Studie 2016 hervor, die der Bundesverbands Paket- und Expresslogistik (BIEK) am 24. Mai in Berlin vorgestellt hat.

Laut BIEK liegt das starke Wachstum des Wirtschaftszweigs auch an der gestiegenen Anzahl der Sendungen in 2015. So wurden nach Verbandsangaben im Vorjahr rund 2,95 Milliarden Pakete in Deutschland verschickt. Das waren 5,9 Prozent mehr als noch 2014 und mehr als noch zum Jahresende 2015 erwartet. Insbesondere im Bereich der B2C-Sendungen habe es durch den weiter wachsenden Onlinehandel einen sprunghaften Anstieg um mehr als zehn Prozent gegeben.

Florian Gerster, Vorsitzender des BIEK, sagte anlässlich der Veröffentlichung der KEP-Studie: „Bis 2020 erwarten wir einen Bedarf an zusätzlichen Neueinstellungen von rund 30.000 Personen. Diesen Personalbedarf zu decken, ist eine große Aufgabe – und eine riesige Chance. Die Integration von Migranten in den KEP-Arbeitsmarkt bietet zusätzlich zu Programmen und Maßnahmen zur Ausbildung und Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften eine Möglichkeit, dem Arbeitskräftebedarf zu begegnen.“

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