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KEP-Dienste: Das E-Bike gewinnt an Boden

Zuverlässig und belastbar sollte KEP-Fahrer sein und gute Umgangsformen sollten sie darüber hinaus auch mitbringen.
Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Termintreue: Das sind die wichtigsten Soft-Skills der KEP-Fahrer, die in den ausgewerteten Stellenanzeigen gefragt waren. (Quelle: Dekra)
Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Termintreue: Das sind die wichtigsten Soft-Skills der KEP-Fahrer, die in den ausgewerteten Stellenanzeigen gefragt waren. (Quelle: Dekra)
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Christine Harttmann

Das geht aus dem Arbeitsmarktreport 2017 hervor, den die Dekra auf Basis der Analyse von 278 Stellenangeboten erstellt hat. Die Hauptaufgabe der Fahrer ist, so die Erkenntnis, die Briefe und Pakete bei den Empfängern abzuliefern. Stellenangebote, bei denen die Fahrer als Kuriere den gesamten Prozess von der Abholung bis zur Übergabe an den Empfänger verantworten, seien in der Stichprobe deutlich seltener vertreten. Die Regel sind, der Dekra zufolge, außerdem regionale Aufträge, da in nur vier Stellenbeschreibungen von nationalen oder internationalen Lieferungen die Rede ist.

Jedem vierten KEP-Dienstleister liegt das Thema Ladungssicherung besonders am Herzen und dass die Kandidaten ihre Fahrzeuge sorgfältig be- und entladen können. Etwas häufiger beinhalten die Jobbeschreibungen noch das Sortieren von Sendungen als Aufgabe (16,2 Prozent). Außerdem fordert jeder zehnte Arbeitgeber gute Ortskenntnisse.

Das Fahrzeug, mit dem der Fahrer die Sendungen ausliefert, stellt längst nicht immer der Arbeitgeber. In immerhin jeder zehnter der analysierten Stellenanzeigen ist das Privatfahrzeug ausdrücklich gefordert, während jeder fünfte KEP-Dienst betont, dass er ein Dienstfahrzeug stellt. Wobei auch immer mehr Dienstleister für die kleineren Lieferungen auf das Fahrrad setzt. Laut Dekra-Analyse liegt der Anteil derer, die mit einem oft auch elektrisch betriebenen Bike unterwegs sind, bei 16,2 Prozent.

Neben dem Führerschein – meist Klasse B, manchmal auch alte Klasse 3 – fragen die Inserenten auch häufig ein Führungszeugnis nach. Eine regelrechte Ausbildung hingegen fordern die Wenigsten – gerade einmal zehn Prozent. Insofern haben in der KEP-Branche auch Quereinsteiger gute Chancen auf einen Arbeitsplatz.

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