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Jahreszahlen: DHL mit mehr Umsatz und weniger Gewinn

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Deutsche Post DHL Group ihren Umsatz gesteigert. Er kletterte um 4,6 Prozent auf 59,2 Milliarden Euro.
(Foto: Deutsche Post DHL Group)
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Christine Harttmann

Dazu beigetragen haben die DHL-Divisionen Express, Global Forwarding und Supply Chain mit einem Anstieg um 5,3 Prozent und der Bereich "Post - eCommerce - Parcel" (PeP) mit einer Verbesserung um 2,8 Prozent. Wachstum meldet der Konzern insbesondere im deutschen Paketgeschäft sowie im internationalen Expressgeschäft. Das Konzern-Ebit lag im Gesamtjahr 2015 bei 2,41 Milliarden Euro. Zwar lag es damit um 0,56 Milliarden Euro unter dem Vorjahr. DHL begründet dieses Ergebnis jedoch mit außerplanmäßigen Ausgaben, wie der Neuausrichtung der IT-Erneuerung im Geschäftsfeld Global Forwarding.

Der Umsatz im PeP-Bereich stieg um 2,8 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro. In Deutschland beförderte DHL mehr als 1,1 Milliarden Pakete. Das sind 8,7 Prozent mehr, als im Jahr zuvor. Dennoch verringerte sich das operative Ergebnis im Geschäftsfelds um 15,0 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

Der Unternehmensbereich Express setzte seine gute Volumen-, Umsatz- und Ergebnisentwicklung fort. Die Erlöse kletterten im Gesamtjahr um 9,4 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro. Zurückzuführen sei das Ergebnis vor allem auf das starke Wachstum bei den internationalen zeitgenauen Sendungen, so die Konzernmitteilung. Hier stieg das Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,7 Prozent. Das Ebit der Division legte um 10,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu.

Mit 14,89 Milliarden Euro blieb der Umsatz im Geschäftsfeld Global Forwarding, Freight auf Vorjahresniveau. Dafür, dass das Ebit der Division im Gesamtjahr auf minus 181 Millionen Euro sank, macht DHL vor allem negative Einmaleffekte in Höhe von 336 Millionen Euro im Zusammenhang mit der IT-Erneuerung verantwortlich. Zudem reflektiere das Ergebnis schwächere operative Entwicklung im ersten Halbjahr, die auch das stabile Ergebnis im dritten Quartal in Kombination mit einem guten Schlussquartal nicht vollständig kompensieren konnte.

Gut da steht der Unternehmensbereich Supply Chain, dessen Umsatz um 7,2 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro zulegte. Insgesamt schloss das Geschäftsfeld Verträge mit Neu- und Bestandskunden zusätzliche im Wert von rund 1,35 Milliarden Euro. Dennoch lag das operative Ergebnis mit 449 Millionen Euro um 3,4 Prozent unter dem Vorjahr.

Alles in allem zeigte sich CEO Frank Appel zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir haben 2015 deutliche Fortschritte in der Umsetzung unserer strategischen Maßnahmen erzielt. Während des gesamten Jahres haben wir hart daran gearbeitet, den Weg für nachhaltigen zukünftigen Erfolg zu bereiten. Die positive Ergebnisdynamik im vierten Quartal zeigt einmal mehr die fundamentale Stärke unseres Geschäfts. Wir sind mit unserer Strategie voll auf Kurs.“

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