JadeWeserPort: Neues Mitglied im Spc

Der Container-Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven tritt zum 1. März dem Trägerverein des Shortseashipping Inland Waterway Promotion Center (Spc) bei.

Der JadeWeserPort aus der Vogelperspektive. Foto: JadeWeserPort Wilhelmshaven/Björn Lübbe
Der JadeWeserPort aus der Vogelperspektive. Foto: JadeWeserPort Wilhelmshaven/Björn Lübbe
Daniela Sawary-Kohnen

Wolfgang Nowak, Vorstandsvorsitzender im Spc:

„Mit dem JadeWeserPort können wir die Anzahl der Seehäfen im spc weiter steigern. Dies ist für uns sehr wichtig, da See- und Binnenhäfen nun einmal die zentrale Schnittstelle sind, wenn es um den Umschlag auf Wasser- oder Schienenwege geht. Durch diese Mitgliedschaft erweitert sich die bereits hervorragende Plattform zum Austausch und zur Vernetzung aller Verkehrsträger innerhalb des spc.“

Der Container-Tiefwasserhafen mit dem Standort an der Jade ist der einzige Hafen, der tideunabhängig jede Container-Schiffsgröße restriktionsfrei abfertigen kann. An der Kaje stehen vier Liegeplätze für Schiffe mit bis zu 430 Meter Länge und über 22.000 TEU Ladekapazität zur Verfügung. Aufgrund der bestehenden Wassertiefe von 18 Meter können die Schiffe unabhängig von Ebbe und Flut vollbeladen abgefertigt werden. Marc-Oliver Hauswald Geschäftsführer der Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketinggesellschaft:

„Mit dem Beitritt wollen wir unsere Möglichkeiten im europäischen Seeverkehr, neben den Deep-Sea Verbindungen, durch das Netzwerk hervorheben. Der JadeWeserPort ist ein idealer Transhipment Hub für Containerverkehre nach Skandinavien und ins Baltikum, die über sogenannte Feeder (Zubringerschiffe) bedient werden. Genauso wichtig ist es für uns, die Vernetzung ins Hinterland über das spc Netzwerk zu stärken, denn aufgrund seiner strategischen Lage bietet sich Wilhelmshaven auch als ideale Drehscheibe für Ladungsverkehre zum Beispiel ins Rhein-/Ruhrgebiet an.“

Auf einer Gesamtfläche von 340 Hektar stehen 180 Hektar GVZ JadeWeserPort und 130 Hektar Container Terminal, das von Eurogate betrieben wird, zur Verfügung.

Eine 16-gleisige, vollständig elektrifizierte Bahn-Vorstellgruppe im Bereich des Güterverkehrszentrums ermöglicht das Zusammenstellen und Rangieren von Zügen und bindet den Hafen an das europäische Schienennetz an. Direkt auf dem Containerterminal befindet sich die sechsgleisige KV-Anlage mit aktuell drei Umschlagsbrücken. Zahlreiche Bahnoperateure haben Deutschlands einzigen Containertiefwasserhafen in ihr Netzwerk aufgenommen.

Das Güterverkehrszentrum bietet der Logistikbranche sowie der verarbeitenden Industrie in direktem Anschluss zum Container Terminal Ansiedlungsflächen an. Bereits heute haben sich Unternehmen, die wichtige Dienstleistungen rund um den Container bis hin zu Schwerlastaktivitäten für das Handling von Out of Gauge- Ladungen (OOG-Ladungen) anbieten, innerhalb des GVZ angesiedelt.

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