Iveco: Leichter E-Van soll nach Europa

Der europäische Nutzfahrzeughersteller und die Tochter des chinesischen BAIC-Staatskonzerns avisieren die mögliche Einführung eines elektrisch angetriebenen Kastenwagens unterhalb des Daily. Man sieht darin auch eine Ergänzung zu den Kooperationssondierungen mit Hyundai.

Sondieren geht über Studieren: Iveco und die BAIC-Tochter Foton prüfen eine Zusammenarbeit für einen leichten E-Transporter unterhalb des Daily. | Foto: Iveco
Sondieren geht über Studieren: Iveco und die BAIC-Tochter Foton prüfen eine Zusammenarbeit für einen leichten E-Transporter unterhalb des Daily. | Foto: Iveco
Daniela Sawary-Kohnen
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Der italienische Nutzfahrzeughersteller Iveco und Foton, eine Nutzfahrzeugtochter des chinesischen Staatskonzerns BAIC haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um eine mögliche Zusammenarbeit in den Bereichen Elektrofahrzeuge und Komponenten sowie gemeinsame Geschäftsmöglichkeiten für Europa und Südamerika zu prüfen. Foton verfolgt dabei mehrere Wege durch neue Energietechnologien wie reine Elektrizität, Hybrid- und Wasserstoff-Brennstoffzellen für Nutzfahrzeuge. Die mögliche Zusammenarbeit werde die China-Marke auch dabei unterstützen, seine Globalisierungsstrategie weiter voranzutreiben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Partnerschaft sieht man als Teil der übergreifenden Elektrifizierungsstrategie der Iveco-Gruppe, die ihr Angebot an leichten Nutzfahrzeugen auf die Kategorie des zulässigen Gesamtgewichts (GVW) unterhalb der Daily-Baureihe von 3,5 bis 7,2 Tonnen ausdehnt und sowohl Fahrerhaus- als auch Kastenwagenmodelle mit reinem Elektroantrieb unter der GVW-Schwelle von 3,5 Tonnen anbietet. Gemeinsam wolle man die Möglichkeit prüfen, die Iveco-Vertriebskanäle für die Vermarktung eines elektrischen Kastenwagens in Europa und Südamerika in der leichtesten Kategorie bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen zu nutzen, so die Ansage.

 

Die Zusammenarbeit der Iveco-Gruppe mit Foton und dem koreanischen Hersteller Hyundai ziele darauf ab, ein umfassendes Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen zu schaffen, die weniger wiegen als der Daily, argumentiert der Hersteller. Die Absichtserklärung soll die beiden Unternehmen auch für die gemeinsame Erkundung zusätzlicher zukünftiger Synergien erschließen, einschließlich der möglichen Lokalisierung von Aktivitäten in Europa und Südamerika, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt. Auch Liefermöglichkeiten, unter anderem über die zur Iveco-Gruppe gehörende Antriebsstrangmarke FPT Industrial, werden erörtert.

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