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Iveco-Händler Haller steigt in die Elektromobilität ein

Das Unternehmen Haller reagiert mit der Gründung einer Tochterfirma auf die Trends der Fahrzeugbranche und will speziell im regionalen Lastverkehr E-Mobilitätslösungen anbieten.

Stellt die Weichen Richtung Zukunft, auch im regionalen Lastverkehr: Andreas Haller setzt auf die Elektromobilität im Nahbereich. | Foto: Haller
Stellt die Weichen Richtung Zukunft, auch im regionalen Lastverkehr: Andreas Haller setzt auf die Elektromobilität im Nahbereich. | Foto: Haller
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Anna Barbara Brüggmann
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Der Gersthofener Iveco-Vertragspartner und Nutzfahrzeugspezialist Haller steigt mit der Tochterfirma Quantron in das Geschäft rund um die Elektromobilität ein. Schwerpunkt des Unternehmens sollen E-Mobilitätslösungen im "regionalen Lastverkehr" sein, wie das Unternehmen mitteilte.

"Die Bedeutung konventioneller Verbrennungsmotoren wird stetig abnehmen. Die jüngsten Entwicklungen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fordern von Unternehmen schnelles Handeln im Hinblick auf erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit", erklärt Geschäftsführer Andreas Haller zur Begründung.

Zur Stärkung und Anbindung der heimischen Wirtschaft habe man sich bewusst für den Standort Augsburg entschieden. Die Politik reagiere auf die Umweltbelastungen mit härteren Restriktionen, wie Fahrverboten und höheren Abgaben. Kleine Betriebe, aber auch große Unternehmen stelle das vor massive logistische und finanzielle Herausforderungen, bemängelt der Anbieter. Man will mit innovativen Lösungen genau an dieser Problematik ansetzen.

Eigenen Angaben zufolge wolle man mit praxiserprobten E-Mobilitätslösungen den Weg zu einer wirtschaftlichen nachhaltigen Zukunft ebnen und durch die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen und Bussen die Anzahl emissionsfreier Fahrzeuge im städtischen und regionalen Lastverkehr erhöhen. Unumgänglich seien diese vor allem auch für kommunale Betriebe, wie zum Beispiel Straßenmeistereien.

Darüber hinaus will die Quantron AG auch E-Engineering anbieten, mit individuellen E- Antriebs- und Energie-Lösungen für andere Fahrzeugarten. Zudem will man nicht nur Neufahrzeuge mit E-Antrieb anbieten, sondern greift für die Elektrifizierung auf das große Angebot an Bestands- und Gebrauchtfahrzeugen zurück.

Damit erreiche man eine weitere Einsparung von Kosten und Belastungen für die Umwelt durch Umrüstungsprozesse und Remanufacturing, so die Argumentation des Anbieters. Die Haller GmbH & Co. KG hat 136 Jahre Erfahrung im Nutzfahrzeuggeschäft. Andreas Haller führt in fünfter Generation das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Gersthofen.

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