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Intermodaler Schienenverkehr: Italien-Deutschland aus dem Takt

Bauarbeiten, Unfälle und Grenzkontrollen im Schengenraum behindern den Schienengüterverkehr zwischen Deutschland und Italien. Unternehmen klagen über finanzielle Einbußen.
Foto: Kombiverkehr
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Anna Maria Schmid

Nach dem Unfall bei Tunnelbauarbeiten im August bleibt die Rheintalstrecke zwischen Mannheim und Basel noch bis voraussichtlich 7.Oktober gesperrt. Die Umleitungsstrecken seien überlastet, klagen Unternehmen. Umgeleitete Züge kämen überwiegend mit mehreren Tagen Verspätung ans Ziel. Die Kunden verlangten nun außerdem von den Spediteuren, ihre Transporte überwiegend auf der Straße abzuwickeln. Das sei für viele Unternehmen, die einen eigenen Fuhrpark gezielt auf Kombinierten Verkehr ausgerichtet haben, kaum möglich, heißt es in einer Mitteilung der Frankfurter Kombiverkehr. Fraglich sei auch, wie es nach der Wiederinbetriebnahme der Strecke weitergehe. Neben Unfällen und Infrastrukturmaßnahmen beeinträchtigen auch Grenzkontrollen den Verkehr. Auf den Leitungswegen am Gotthard und am Brenner sei der Schienengüterverkehr gleichermaßen beeinträchtigt, so das Unternehmen. Deshalb fordert die Frankfurter Kombiverkehr KG 250 Millionen Euro Soforthilfe für Spediteure sowie an der Transportkette beteiligte Unternehmen.

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