InstaFreight: Neue Verbindung zwischen China und Europa per Lkw

Die digitale Spedition für Straßenfracht hat ihre Dienstleistung um eine neue Route zwischen China und Europa ergänzt.

InstaFreight bietet ab sofort stabile Landverkehre für die vom Coranavirus stark betroffenen Lieferketten zwischen China und Europa an. Foto: Adobe Stock.
InstaFreight bietet ab sofort stabile Landverkehre für die vom Coranavirus stark betroffenen Lieferketten zwischen China und Europa an. Foto: Adobe Stock.
Daniela Kohnen

InstaFreight verkehrt jetzt auch von China nach Europa und umgekehrt. Damit bietet die digitale Spedition einen schnellen und laut eigenen Aussagen stabilen Landverkehr per Lkw während der Corona-Krise zwischen den zwei Zielen an.  

Durch den neu hinzugekommenen Service halte man die Supply Chain aufrecht und sorge dafür, dass wichtige Güter schnell nach Europa gelangten, erklärte das Berliner Unternehmen am Montag. Zudem ergänze man auf dieser Relation per Lkw die knappen Luft- und Eisenbahntransporte. Maximilian Schaefer, Gründer und Geschäftsführer der InstaFreight GmbH:

„Mit der Erweiterung unseres Servicegebietes stabilisieren wir die Lieferketten in einer Phase der wieder anlaufenden chinesischen Industrieproduktion und bieten eine sehr preisgünstige Alternative zu den im Moment sehr kostenintensiven Luft- und Eisenbahntransporten. Durch den Rückstau von Luftfrachtsendungen für Europa an den chinesischen Flughäfen haben wir im Durchschnitt fast die gleiche Gesamtlaufzeit auf der Straße wie in der Luft.“

Die Laufzeit der Transporte betrage je nach Annahme- und Abladeort zwischen 20 und 22 Tage. Per Aufpreis könnten auch doppelte Fahrerbesatzungen gebucht werden, wodurch die Laufzeit um mehrere Tage verkürzt werden könne.

Der Transport geht je nach dem gewünschten chinesischen Standort direkt über Russland oder auch Kasachstan und die Mongolei. Die Preise für die Haus-zu-Haus-Lieferung werden laut der Spedition individuell berechnet, würden allerdings nur einen Bruchteil der aktuellen Luftfrachtraten betragen.

Das mehrsprachige Team arbeite im Mehrschichtbetrieb, um die Transporte trotz der aktuell schwierigen Lage sicher durchzuführen. Dazu zählen zum Beispiel Fahrzeugwechsel an der chinesischen Grenze, die aufgrund der aktuellen Ein- und Ausreiseregelung notwendig sind. Philipp Ortwein, Gründer und Geschäftsführer der InstaFreight GmbH:

„Als Spediteur ist es unsere Aufgabe, in solchen Zeiten pragmatisch zu sein und für Probleme wie den aktuell stockenden Warenfluss von China nach Europa Lösungen zu finden. Unser digitales Produkt sowie die agilen Strukturen verhelfen, solche Lösungen mit der notwendigen Schnelligkeit zu realisieren. Bei systemrelevanten Warengütern kommt es schließlich auf jeden Tag an.“

Der Spediteur betreibt über seine digitale Plattformlösung ein Partnernetzwerk aus über 12.000 Fuhrunternehmen im eurasischen Raum, von denen ein Teil auch auf der Seidenstraße aktiv ist.

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