Imperial eröffnet neues Multi-User-Terminal

Die Anlage liegt in Werne, nordöstlich von Dortmund. Sie ist laut dem Logistikdienstleister verkehrsgünstig an die Autobahnen A1 und A2 verkehrsgünstig. Insbesondere Kurier- und Expressunternehmen könnten sie somit leicht erreichen.

Im Lager werden Bauteile von externen Lieferanten mit Fertigteilen aus der Eigenproduktion des Kunden kombiniert. (Foto: Imperial)
Im Lager werden Bauteile von externen Lieferanten mit Fertigteilen aus der Eigenproduktion des Kunden kombiniert. (Foto: Imperial)
Christine Harttmann

Die Regale in der 22.000 Quadratmeter großen, überdachten Lagerfläche bieten Platz für 21.000 Paletten und für 11.000 Telebehälter. Hinzu kommen mehr als 8.500 Quadratmeter Bodenlagerfläche. Das Kommissioniersystem funktioniert beleglos. Über 24 Lkw-Tore könne die Waren angeliefert und abgeholt werden. Im Außenbereich der Immobilie stehen darüber hinaus 7.000 Quadratmeter Parkfläche sowie Plätze für den Be- und Entladen von Containern zur Verfügung. Erweiterungsflächen gibt es auf dem benachbarten Grundstück.

Ein Großkunde hat laut den Angaben seine Logistikaktivitäten bereits von den nahegelegenen Fertigungsstätten in die neue Anlage verlegt. Dort sei das Team des Logistikdienstleisters nun für den Wareneingang, die Lagerung sowie für die Abwicklung von einigen hundert Eingangslinien verantwortlich. Dabei werden Bauteile von externen Lieferanten mit Fertigteilen aus der Eigenproduktion des Kunden kombiniert. Außerdem übernimmt Imperial die Bestandskontrolle für den Warenausgang und sorgt für eng getaktete Shuttle-Verkehre mit Trailern von und zu den Fertigungsstätten des Kunden.

Für effizientere Prozesse setzt Imperial am neuen Standort Werne auf das Lean-Management-Konzept. Mit dem Ziel, Kosten zu senken und Durchlaufzeiten für Kunden zu verkürzen, werden sämtliche Prozesse regelmäßig analysiert. Wie Christian Lohmann, Geschäftsführer bei Imperial Logistics International, erklärt, stehen Qualität, Sicherheit und Präzision heutzutage bei Industriekunden ganz oben auf der Agenda:

„Somit steht für uns als Logistiker an erster Stelle, unseren Logistikservice ständig so zu verbessern, damit unsere Kunden auch ihren Kundenservice optimieren können.“

Der Bereich Industrial zählt zu den Kernmärkten von Imperial. „Unser integriertes Dienstleistungsportfolio ist auf eine Vielzahl von Produktarten und -dimensionen ausgelegt“, erklärt Lohmann. Für die Systeme und Anlagen von Imperial sei kein Produkt zu groß, ergänzt er.

Lohmann weiter: „Mit der neuen Anlage in Werne bauen wir unser bewährtes Multi-User-Konzept weiter aus, das inzwischen auch große Blue-Chip-Kunden anzieht. Die durch gemeinsame Nutzung mehrerer Kunden erreichte Zunahme der Betriebsgröße erlaubt uns, Ressourcen einschließlich neuester technologischer Lösungen auf höchstem Qualitätsniveau anzubieten.“

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