Werbung
Werbung
Werbung

Immobilie: Trans-o-flex plant nachhaltig

Für den Umschlag temperaturgeführter Transporte baut Trans-o-flex einen neuen Standort in Hamm-Rhynern, am östlichen Rand des Ruhrgebiets. Die Anlage wird regenerative Energie nutzen und ist auf den Einsatz von E-Fahrzeugen ausgelegt.
(v.l.n.r.): Berthold Rinsche, Leiter Ansiedlung und Standortentwicklung Wirtschaftsförderung Hamm (WFH), Peter Becker, stellvertretender Geschäftsführer WFH, Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der Geschäftsführung trans-o-flex, Dr. Karl-Georg Steffens, Geschäftsführer WFH, Oberbürgermeister Hamm Thomas Hunsteger-Petermann. (Foto: Trans-o-flex)
(v.l.n.r.): Berthold Rinsche, Leiter Ansiedlung und Standortentwicklung Wirtschaftsförderung Hamm (WFH), Peter Becker, stellvertretender Geschäftsführer WFH, Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der Geschäftsführung trans-o-flex, Dr. Karl-Georg Steffens, Geschäftsführer WFH, Oberbürgermeister Hamm Thomas Hunsteger-Petermann. (Foto: Trans-o-flex)
Werbung
Werbung
Christine Harttmann

In das Logistikzentrum, dessen Baubeginn 2019 und Inbetriebnahme im Frühjahr 2020 geplant ist, will der Logistikdienstleister rund 17 Millionen Euro investieren. Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der trans-o-flex-Geschäftsführung, verfolgt mit dem Neubau ehrgeizige Ziele. Erstmals würde dort ein Standard realisiert, „der in Zukunft bei weiteren Um- und Neubauten als Maßstab dienen soll.“ Immerhin will Trans-o-flex mit der neuen Anlage nicht nur die Kapazität in seinem deutschen Netz zu erhöhen und Produktionsabläufe verbessern. Erklärtes Ziel ist auch, dass Fahrzeuge mit Elektroantrieb leichter eingesetzt werden können.

Damit dabei möglichst viel regenerative Energie zum Einsatz kommt, kommt eine große Photovoltaik-Anlage auf das Dach der mehr als 8.000 Quadratmeter großen Umschlaghalle. Außerdem sind an jedem der 115 Tore Elektro-Ladesäulen vorbereitet. „Wir können die Energie nutzen, um die vollautomatische Sortieranlage zu betreiben, um die Laderäume der Fahrzeuge vor der Beladung zu temperieren oder die Batterien möglicher Elektrofahrzeuge zu laden“, erklärt Albeck. Die Immobilie wird für den Einsatz im trans-o-flex-Netz zugeschnitten und ermöglicht daher den Umschlag in verschiedenen Temperaturbereichen. „Wir werden Ware sowohl im Ambient-Bereich von 15 bis 25 Grad wie im Kühlbereich zwischen 2 und 8 Grad Celsius umschlagen“, beschreibt Albeck, der hinzufügt, dass der für den Transport gekühlter Arzneimittel zuständige Thermomed-Standort in Dortmund in die neue Anlage in Hamm-Rhynern integriert wird. „So schaffen wir weitere Synergien zwischen unseren verschiedenen Netzen.“

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung