IDS Logistik: Erstes Halbjahr mit leichter Steigerung

Die größte deutsche Stückgutkooperation hat in ihrer Halbjahresbilanz 2020 ein positives Fazit gezogen. Das Geschäft mit Stückgutsendungen erhöhte sich um ein Prozent.

Die Stückgutkooperation konnte ihr Sendungsaufkommen trotz der Corona-Krise im 1. Halbjahr steigern. Foto: IDS
Die Stückgutkooperation konnte ihr Sendungsaufkommen trotz der Corona-Krise im 1. Halbjahr steigern. Foto: IDS
Daniela Kohnen

IDS Logistik hat ihr nationales Sendungsaufkommen im ersten Halbjahr 2020 leicht um ein Prozent steigern können, hieß es von der Stückgutkooperation am heutigen Dienstag. Ohne eine zweite „Corona-Welle“ erwarte man für das gesamte Jahr 2020 rund 12 Millionen Stückgutsendungen im nationalen Geschäft. Michael Bargl, Geschäftsführer der IDS Logistik GmbH:

„Zu den mit Beginn der Corona-Krise befürchteten Mengeneinbrüchen ist es nicht gekommen. Vielmehr konnten wir die noch vor Corona erstellten Planungen übertreffen.“

Grund hierfür sei, dass die Rückgänge in den Krisenmonaten März und April durch deutliche Zuwächse im Mai und Juni kompensiert worden seien.

Besonders der stark gewachsene Onlinehandel habe dazu beigetragen, der die Einbußen in den vor allem von der Krise betroffenen Branchen Automotive und Maschinenbau ausgeglichen habe. Lag der Anteil der Privatkundenzustellungen vor Corona im IDS Netz noch bei 14 Prozent, habe sich dieser auf derzeit 20 Prozent erhöht. In der Hochphase des Shutdowns habe die Quote zeitweise sogar bei über 30 Prozent gelegen, so das Unternehmen.

IDS hatte zum Schutz der Empfänger und Fahrer Mitte März auf die kontaktlose Zustellung umgestellt. Laut Bargl sei die Resonanz darauf und auf das schnelle Handeln positiv.Aktuell erfolgten lediglich noch rund 5 Prozent der Zustellungen auf Wunsch des Empfängers kontaktlos. Jedoch sei man mit den IT-Systemen jederzeit in der Lage, im Falle einer zweiten Corona-Welle oder eines regionalen Shutdown sofort wieder auf die kontaktlose Lieferung umzustellen.

Insgesamt sieht IDS verhalten optimistisch in die Zukunft und geht aktuell für das laufende Geschäftsjahr von einem stabilen Mengenaufkommen auf Vorjahresniveau aus. Die bereits gestarteten Digitalisierungsprojekte treibt das Unternehmen laut eigenen Angaben mit großer Intensität weiter voran. So würden beispielsweise alle administrativen Prozesse der rund 2.000 kaufmännischen Mitarbeiter im Sammelgutein- und -ausgang durch einen Relaunch des IDS Portals ab Herbst 2020 weiter verschlankt. Dann seien viele Funktionen, unter anderem Sendungsrecherche, Kommunikation und Verrechnung zwischen den Depots, Sendungsmonitoring und vieles mehr auf einer Bildschirmseite zusammengefasst, können schnell überblickt und mit wenigen Klicks bearbeitet werden, so die Stückgutkooperation.

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