IAA TRANSPORTATION: Schmitz Cargobull kommt mit dickem Gepäck

Ein breites Angebot an Trailern, Kühlmaschinen und digitalen Lösungen wird Schmitz Cargobull auf der IAA in Hannover präsentieren. Dabei stets im Fokus: der effiziente und nachhaltige Transport.

Ganz auf den umweltverträglichen Güterverkehr getrimmt: der Kühlkoffer mit batterieelektrischem Kühlaggregat und rekuperierender Trailer-Achse. (Foto: schmitz Cargobull)
Ganz auf den umweltverträglichen Güterverkehr getrimmt: der Kühlkoffer mit batterieelektrischem Kühlaggregat und rekuperierender Trailer-Achse. (Foto: schmitz Cargobull)
Christine Harttmann

Schmitz Cargobull stellt seinen Messeauftritt vom 20. September bis 25. September in Hannover unter das Motto „Innovations for Transport Efficiency“. Der Hersteller kündigt Produkt- und Serviceneuheiten an, „die die TCO im Fuhrpark senken“. Bei den Produktneuheiten stünden die Aerodynamik zur Emissions- und Kostensenkung, die Kühleffizienz für temperierte Fracht, die Reduzierung des Fahrzeuggewichts bei gleichbleibender Robustheit sowie die Nutzung der Telematikdaten für mehr Prozesseffizienz im Fokus.

Die EcoGeneration darf da natürlich nicht fehlen. Anfang 2021 hat Schmitz Cargobull die auf Aerodynamik getrimmten Sattelcurtainsider auf den Markt gebracht. Das liftbare Heck des Trailers ermöglicht ein einfaches Hochstellen der hinteren Dachfläche, wenn das volle Volumen des Frachtraums benötigt wird. Vor allem für Gewichtstransporte verspricht das Konzept hohe Einsparpotenziale. Wie Boris Billich, Vertriebsvorstand der Schmitz Cargobull AG, erklärt, wirkt sich das auch auf den CO2-Ausstoß positiv aus:

„Wenn nur 50 Prozent aller Fahrten im ‚aerodynamischen‘ Modus und 50 Prozent im ‚Volumen‘-Modus, also nicht abgesenkt, gefahren werden, wird die Umwelt um 2,3 Tonnen CO2 pro Jahr entlastet. Konservativ gerechnet kann der Sattelcurtainsider Ecoflex auf die Gesamttrailer-Lebenszeit (circa eine Million Kilometer) pro Jahr circa. 1.000 Euro einsparen.“

Als Lösung für den temperaturgeführten Transport bringt Schmitz Cargobull den Tiefkühlsattelauflieger Sattelkoffer S.KO Cool mit digitalem Temperaturrekorder und serienmäßig verbauter TrailerConnect-Telematik mit. Als Neuerung kündigt der Hersteller Sicherheitsausstattungen an, die den TAPA TSR1 Standards. Die Transported Asset Protection Association (TAPA) ist eine Industrievereinigung bestehend aus Herstellern, Logistikdienstleistern, Frachtunternehmen und Strafverfolgungsbehörden, die sich weltweit mit erprobten Methoden und Verfahren für mehr Transportsicherheit von hochwertigen Gütern einsetzt. Ziel ist es, Verluste in der Lieferkette zu reduzieren. Mit den Standards nach TSR1 erfüllen die Schmitz Cargobull Kühlkoffer S.KO Cool die höchste Anforderungsstufe nach Tapa.

Eine weitere „sichere und effiziente“ Lösung, die auf der IAA zu sehen sein wird, ist die Transportkältemaschinen S.CU. Schmitz Cargobull präsentiert sie in mehreren Modellvarianten. Die S.CU 2.0 arbeitet mit einem effizienten Common-Rail-Dieselmotor und verfügt über einen neuen Performance Modus. Es gibt sie in MonoTemp- und MultiTemp –Ausführung. Die S.CU 1.0 in MonoTemp-Ausführung ist mit einem Perkins-Dieselmotor ausgestattet. Rein elektrisch arbeitet die S.CUe, die speziell für den Einsatz im Verteilerverkehr ausgelegt ist.

Für den Lebensmittel-Verteilerverkehr ist der Sattelkoffer S.KO City konzipiert. Den zwei-achsigen zwangsgelenkten Aufbau kühlt das elektrische Kühlgerät S.CUe. In Hannover wird er mit dem serienmäßig verbauten Telematiksystem TrailerConnect neben anderen Kühlaufliegern präsentiert.

Als Neuheit ist außerdem der Sattelkipper Schmitz Cargobull S.KI dabei. Die Mulden- und Rahmengeneration des Fahrzeugs wurde mit bis zu 230 Kilogramm Gewichtseinsparung konzipiert. Auf der IAA Transportation wird dazu der Mulden auch für Motorwagenkippaufbau M.KI gezeigt werden.

Neben dem breiten Fahrzeug-Programm dürfen selbstverständlich die digitalen Services nicht fehlen. Dazu gehört das Data-Management-Center, für das Schmitz Cargobull automatisierte und kontrollierte Datentransparenz verspricht. Außerdem sind ein eigenes Reifendruckkontrollsystem für Trailer und Proactive Monitoring Teil des Portfolios.

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