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IAA Nutzfahrzeuge 2018: Messe der Rekorde

Die IAA Nutzfahrzeuge 2018 hat ihre Pforten geschlossen, mit Rekordwerten: so viel Fläche wie noch nie, mehr Aussteller und Besucher als 2016. Die Zahl der Weltpremieren schnellte in diesem Jahr auf einen neuen Höchstwert: 435 waren es.
Rund 250.000 Besucher füllten während der IAA Nutzfahrzeuge 2018 das Messegelände in Hannover. (Foto: VDA)
Rund 250.000 Besucher füllten während der IAA Nutzfahrzeuge 2018 das Messegelände in Hannover. (Foto: VDA)
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Christine Harttmann

Die 67. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover hat ihre Pforten mit Rekordwerten geschlossen. 2.174 Aussteller, 2016 waren es 2.013, aus 48 Ländern waren hier in Hannover präsent. Sie belegten eine Ausstellungsfläche von 282.000 Quadratmetern, ein Plus von gut vier Prozent gegenüber 2016 und zugleich neuer IAA-Rekord. Mit den 435 Weltpremieren meldet der VDA auch hier einen neuen Rekordwert und zugleich einen überproportionalen Anstieg um 31 Prozent gegenüber der vorangegangenen IAA Nutzfahrzeuge.

Für den Veranstalter besonders erfreulich: Auch die Zahl der Besucher ist, verglichen mit dem bereits guten Ergebnis aus dem Jahr 2016, noch einmal leicht angestiegen auf rund 250.000. Und das „trotz Tagen mit Hitze, Sturm und Regen“, wie VDA-Präsident Bernhard Mattes sagte.

Im Fokus der IAA 2018 standen die Themen Elektromobilität, Digitalisierung, Vernetzung, automatisiertes Fahren und urbane Mobilität. Und die Erkenntnis, dass die Elektromobilität beim Nutzfahrzeug in Serie geht. Die Elektrifizierung beginnt bei den kleinen Nutzlasten – VW ein eigenes Lastenfahrrad vor – und zieht sich aber quer durch alle Baureihen und Lkw-Typen bis hoch zu den mittelschweren Verteiler-Lkw.

Sicherheit wird von den Herstellern nach wie vor großgeschrieben. So verfügen moderne Lkw nicht nur über zahlreiche Assistenzsysteme, sondern künftig vermehrt auch über sogenannte „Mirror Cams“, die den Außenspiegel ablösen werden. Der tote Winkel wird damit Geschichte. Der voll vernetzte Trailer der Zukunft sei smart, schlank und schlau, sagte Mattes. Über Capacity-Management kommuniziert der Anhänger oder Auflieger nicht nur mit der Dispo, sondern auch mit Frachtenbörsen, er bietet freie Kapazitäten an und macht sogar Vorschläge, wie sich diese am besten nutzen lassen.

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