IAA MOBILITY 2023: Zahlreiche Zusagen bestätigen das Konzept

Der Veranstalter VDA vermeldet Zusagen der weltweit bedeutendsten Automobil- und Techunternehmen und sieht sich mit der weiterentwickelten Messe und ihrem zweiteiligen Konzept für Fach- und Breitenpublikum auf Kurs. Die Eröffnung soll Bundeskanzler Olaf Scholz übernehmen.

Doppelter Ansatz: Während auf der Messe selbst das Fachpublikum angesprochen werden soll, adressiert die IAA in der Stadt auf das breite Publikum im B2C-Bereich. | Foto: VDA
Doppelter Ansatz: Während auf der Messe selbst das Fachpublikum angesprochen werden soll, adressiert die IAA in der Stadt auf das breite Publikum im B2C-Bereich. | Foto: VDA
Christine Harttmann
(erschienen bei VISION mobility von Redaktion (allg.))

Die IAA MOBILITY 2023 in München (5.-10. September) sieht sich durch Zusagen weltweit bedeutender Automobilhersteller und Techunternehmen in ihrem erneuerten Konzept bestätigt. Dieses nimmt eine Zweiteilung in einen Fach- und einen Publikumsbereich vor. Während der Open Space in der Münchener Innenstadt sich auf die B2C-Zielgruppe konzentriert, werde der IAA Summit als B2B-Plattform auf der Messe München etabliert, skizziert der Veranstalter Verband der Automobilindustrie VDA. Die Zusagen der weltweit größten Automobil- und Techunternehmen stärkten die Position der IAA MOBILITY als führende Mobilitätsplattform, so der Verband.

„Die IAA MOBILITY 2023 als Plattform intensiviert den Dialog mit Akteuren aus Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft. Wir wollen hier gemeinsam neue und branchenübergreifende Denkimpulse setzen und die Zukunft der Mobilität erlebbar machen. Dies unterstreicht unser Motto: Experience Connected Mobility", erklärt Hildegard Müller, Präsidentin des VDA.  

Von Seiten der Messegesellschaft äußerte die CEO-Doppelspitze der Messe München, Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel, es sei "in solch herausfordernden Zeiten" besonders wichtig ist, dass alle Akteure der Mobilitätsbranche in ihrer Vielfalt sichtbar sind, um ihre Zukunftsfähigkeit zu demonstrieren und den Dialog mit der Gesellschaft zu suchen. Man wolle dieses wichtige Format in der globalen Branche und bei allen, die sich für Mobilität engagieren wollen, fest verankern.

"Es geht darum, zu zeigen, was die Menschen morgen bewegt, vom Auto über Kleinstfahrzeuge und Fahrräder bis hin zu neuen Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr. Und immer im Fokus: Nachhaltigkeit und die Technologien, die das mobile Leben in Zukunft prägen werden“, so die Messemacher.

Weltweit zentraler Branchentreff

2021 hatte sich die IAA MOBILITY als die internationale Leitplattform für Mobilität, Nachhaltigkeit und Technologie etablier, untermauert von der Teilnahme von 744 Ausstellern, über 400.000 Teilnehmern und die Auswertung einer repräsentativen Besucherbefragung durch „Gelszus Messemarktforschung“. Insbesondere das Angebot für B2B-Kontakte auf dem IAA Summit und der Conference auf dem Messegelände seien durchweg äußerst positiv bewertet worden. Für die Anbahnung neuer Geschäftskontakte bewerteten 79 Prozent der Besucher der IAA MOBILITY 2021 die B2B-Plattform als „gut” oder sogar als „ausgezeichnet”. Die IAA MOBILITY 2021 wurde weiterhin als „wichtige Plattform zur allgemeinen Marktorientierung“ von 89 Prozent der Besucher mit „gut“ oder „ausgezeichnet“ bewertet. Ähnlich wertvoll bewerteten Fachbesucher die „Vorbereitung von Investitionen und Kaufabschlüssen (74 Prozent)" und die „Erweiterung des eigenen Fachwissens (89 Prozent)“, bilanziert der Veranstalter weiter.

Darauf baue der IAA Summit in den Messehallen in München dieses Jahr wieder auf. Auf der zweiten Ausgabe präsentieren dort führende Automobilhersteller wie BMW, BYD, die FAW-Marke Hongqi, Leapmotor, Mercedes-Benz und der Volkswagen-Konzern ihre zukunftsweisenden Innovationen.

„Die BMW Group freut sich schon auf die zweite IAA MOBILITY in München. Dort werden wir zeigen, wie wir mit Technologie und Innovationen die Mobilität von morgen nachhaltiger und gleichzeitig menschlicher machen. Denn individuelle Mobilität ist und bleibt ein Kernelement der modernen Gesellschaft“, zeigt sich der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse, überzeugt.

Das weiterentwickelte Konzept für die zweite IAA in München unterstreicht einmal mehr das Bewusstsein, dass das Ziel der nachhaltigen Mobilität nur gemeinsam zu schaffen ist – im engen Austausch zwischen Industrie, Wissenschaft, Politik, Medien sowie Kundinnen und Kunden. Dafür bietet die IAA eine wichtige Plattform, unterstrich auch Ola Källenius, der Vorstandsvorsitzende von Mercedes-Benz. Auch führende Zulieferer wie Bosch, Brose Fahrzeugteile, Continental, FORVIA, Hyundai MOBIS, MAGNA, MAHLE, Siemens, Webasto und ZF hatten sich schnell wieder entschlossen, an dem attraktiven B2B-Format als Aussteller teilzunehmen.

„Weltweit sind immer mehr Menschen und Güter mobil. Mit zunehmend elektrischem Fahren machen wir den Straßenverkehr mehr und mehr nachhaltig, mithilfe von Software und fortschrittlichen Assistenzsystemen noch sicherer, und neue Services sorgen unterwegs für Begeisterung. Als eine der weltweit wichtigsten Mobilitätsveranstaltungen ist die IAA MOBILITY für uns eine gute Plattform, um den Menschen unsere Ideen und Lösungen für die Mobilität von morgen nahezubringen", pflichtete Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions bei.

Stärkerer Fokus auf Future Technology und Urban Mobility

Gemäß des IAA-Mottos „Experience Connected Mobility" legt die IAA MOBILITY 2023 einen starken Fokus auf die voranschreitende Digitalisierung des Mobilitätssektors. Mit Zusagen renommierter Techfirmen wie Amazon Web Services (AWS), Luminar oder Qualcomm bietet der IAA Summit als B2B-Networking-Plattform optimale Chancen, sich interdisziplinär auszutauschen und neue Partnerschaften einzugehen. Elektronikunternehmen wie Hamamatsu Photonics sowie Institutionen aus dem Bereich Forschung wie die Fraunhofer-Gesellschaft oder das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt werden sich unter den Ausstellern befinden.

„Die IAA Mobility bietet AWS eine hervorragende Gelegenheit, branchenübergreifende Beziehungen zu knüpfen und zu demonstrieren, wie die Cloud die gesamte Mobilitätslandschaft verändern kann - von der Lieferkette, dem Produktdesign und der Konstruktion bis hin zur Softwareentwicklung und Datenanalyse", meint Kathrin Renz, Vizepräsidentin für die Industrie, AWS.

Man wolle den Übergang der Automobilindustrie zu nachhaltigeren, softwaredefinierten Fahrzeugen zu unterstützen, so Renz weiter. Die IAA MOBILITY sei ein erstklassiger Treffpunkt für die weltweit führenden Automobil- und Technologieunternehmen und ein großartiger Ort für Luminar, um die Vorteile von Lidar für Pkw mit Automobilherstellern diskutieren, um die Sicherheit zu verbessern und autonomes Fahren auf der Autobahn zu ermöglichen, meint auch Jason Eichenholz, Mitbegründer und CTO Luminar.
 
Mikromobilität und Ladeinfrastruktur wachsen auf dem IAA Summit

Die IAA MOBILITY 2023 will dabei alle Facetten der Mobilität abdecken und eine übergreifende Plattform anbieten. Wie bei der letzten Ausgabe sollen auch in diesem Jahr wieder verschiedene Bike-Hersteller wie Brose eBikes präsent sein. Zudem gehören Mikromobilitätshersteller wie myStromer oder Energieversorger und Batteriefirmen wie EnBW, CATL oder Farasis Energy ebenfalls zum Programm. Die Messe avanciere so zum weltweit führenden Branchentreff für die Zukunft der Mobilität, so die Überzeugung des Veranstalters.
 
Bundeskanzler Olaf Scholz eröffnet IAA MOBILITY

Der sogenannte Summit sei nicht nur Treffpunkt für Akteure verschiedener zukunftsprägender Branchen, sondern auch Ort für den gelebten und proaktiven Diskurs zwischen Stakeholdern, Politik, NGOs sowie Städten und Kommunen, wirbt der VDA weiter. In der Münchener Innenstadt werde dazu am Marienplatz im „Citizens Lab" ein lebendiger Dialog über die klimafreundliche Mobilität der Zukunft stattfinden, verspricht man. Hier seien alle eingeladen, sich an Diskussionsforen zur Mobilität der Zukunft zu beteiligen. 
Die Messe wird durch den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Olaf Scholz, eröffnet. Zudem werden Bundesverkehrsminister Volker Wissing und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder die IAA MOBILITY besuchen. Die Teilnahme von weiteren hochrangigen politischen Vertretern im Rahmen der IAA Conference ist darüber hinaus avisiert.
 

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