Hyundai: Van Staria im Sommer am Start

Der Kompaktvan im radikalen Integraldesign soll viel Platz für Passagiere und Fracht auf wenig Außenfläche, zudem ein luftiges Raumgefühl sowie hohen Komfort bieten. Er kommt vermutlich als Verbrenner und Elektro-Option.

Vollintegriert: Der Staria setzt auf ein Design wie aus einem Guss, das auf gute Aerodynamik und Raumeffizienz schließen lässt. | Foto: Hyundai
Vollintegriert: Der Staria setzt auf ein Design wie aus einem Guss, das auf gute Aerodynamik und Raumeffizienz schließen lässt. | Foto: Hyundai
Daniela Kohnen
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Der koreanische Automobilhersteller Hyundai Motor hat weitere Details zur avisierten neuen Kompakt-Van-Baureihe Staria bekanntgegeben, die noch im ersten Halbjahr 2021 Weltpremiere feiern soll. Der Nachfolger des Mehrzwecktransporters H1 ist wieder als sogenanntes MPV (Multi Purpose Vehicle) konzipiert und peilt sowohl auf Familien wie auch Gewerbe. Das Gesamtkonzept basiere auf dem “Inside-Out”-Ansatz: Die Gestaltung beginng dabei im Innenraum und setzt sich beim Exterieur fort. Damit wolle man den gestiegenen Kundenbedürfnissen Rechnung tragen, bei denen die Koreaner die Nutzung des Innenraums stärker akzentuiert sehen.

Das Exterieur wiederum wird gekennzeichnet von einer stromlinienförmigen Silhouette im One-Box-Integraldesign, die durch eine fließende, von vorne nach hinten verlaufende Kurve definiert ist und gute Aerodynamik erwarten lässt. Die geradlinige, komplett in Wagenfarbe gehaltene Frontpartie prägen horizontale Tagfahrleuchten, die sich zusammen über die gesamte Breite des Fahrzeugs erstrecken. Der breite, mit Wabenstruktur versehene Kühlergrill soll einen hohen Wiedererkennungswert schaffen, während tief angesetzte Scheinwerfer auf beiden Seiten auffallen.
 

Parametric Pixel: Hyundai will ein zeitloses Design kreieren

Am Heck fallen die vertikalen Rückleuchten sowie eine breite Heckscheibe ins Auge. Die Heckschürze ist tief angesetzt, um den Passagieren das Be- und Entladen zu erleichtern. Die Heckleuchten verweisen mit ihrem sogenannten “Parametric-Pixel”-Design auf das neue Elektromodell der Hyundai-Submarke IONIQ 5. Chromleisten um die würfelförmigen Voll-LED-Scheinwerfer sowie das getönte Messing am Logo an der Front, den Rädern, den Seitenspiegeln und den Türgriffen sollen die hochwertige Optik des Fahrzeugs unterstreichen, ebenso die exklusiven 18-Zoll-Räder im Trapezdesign.

Im Interieur will man inspiriert von der traditionellen koreanischen Architektur Hanok ein großzügiges Raumgefühl schaffen. Dazu gehören die abgesenkten Gürtellinien und die Panoramafenster an den Seiten, die die Rundumsicht verbessern. Das auf den Fahrer fokussierte volldigitale Cockpit verfügt über ein 10,25-Zoll-Display an der Vorderseite und eine Mittelkonsole mit Touch-Funktion. Tasten, die per Shift-by-Wire funktionieren, ersetzen dabei den Wählhebel. Das digitale Kombiinstrument befindet sich oben auf dem Armaturenbrett und bietet dem Fahrer einen ungehinderten Blick auf das Verkehrsgeschehen. Zusätzlichen Stauraum bietet sich in der Dachkonsole, unter dem Kombiinstrument sowie oben und unten in der Mittelkonsole. Die Mittelkonsole ist mit Getränkehaltern, USB-Anschlüssen und zusätzlichem Ablagen für Fahrer und Beifahrer ausgestattet.

Vermutlich eine Multiantriebsplattform mit Hybrid und Elektro

Wahlweise soll eine Ambiente-Beleuchtung für angenehme Atmosphäre sorgen, die auf direkte und indirekte Beleuchtung mit 64 verschiedenen einstellbaren Farboptionen setzt und für das Cockpit, den Bodenbereich sowie in den Tür- und Innenraumverkleidungen angepasst werden kann. Der Hersteller will den neuen Van im Rahmen einer digitalen Weltpremiere noch in der ersten Hälfte des Jahres 2021 offiziell vorstellen. Zuvor soll es bereits weitere Informationen geben. Das Fahrzeug dürfte gemäß der Konzernstrategie bei den Pkw auf einer Multiantriebsplattform kommen, die die Wahl zwischen, Diesel, Mild-Hybrid, Plug-in-Hybrid und möglicherweise auch einer rein elektrischen Variante lässt. Zu vermuten ist weiter, dass der Hersteller vom Heckantrieb des H1, dessen 2,5-Liter-Diesel-Motor jüngst auf Euro 6d Temp gebracht wurde, abgeht und auf platzsparenden und flexibleren Frontantrieb setzt.

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