Hybridantrieb für Lkw: ZF und Continental kooperieren

Die Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG und Continental haben eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion von Hybridantrieben in Nutzfahrzeugen geschlossen.
Redaktion (allg.)
ZF übernimmt dabei die Systemintegration des Hybridsystems, das aus Parallelhybrid-Getrieben von ZF und Lithium-Ionen-Batteriespeichern (Li-Ion-Technik) sowie Systemelektronik von Continental besteht. Die Zusammenarbeit sieht vor, dass Continental die bereits im Pkw-Bereich serienmäßig eingesetzte Li-Ion-Batterietechnik zusammen mit ZF für den Einsatz in Nutzfahrzeugen weiterentwickelt und im Frühjahr 2011 mit der Serienproduktion beginnt. Geplant ist derzeit die Produktion einer fünfstelligen Anzahl von Hybridsystemen. Entwickelt wird ein Energiespeichersystem, das flexibel in verschiedene Fahrzeugkonzepte integriert werden kann. In leichten Lkw, die im Verteilerverkehr in den Ballungsgebieten eingesetzt werden, soll es den Verbrennungsmotor vor allem beim Anfahren und im niedrigen Drehzahlbereich zu unterstützen (boosten). Für die Anwendung in Stadtbussen werden zwei Energiespeicher-Komponenten mit insgesamt 120 Kilowatt verwendet, da diese auch im rein elektrischen Fahrbetrieb anfahren sollen. Beim Parallelhybrid werden Elektromotor und Verbrennungsmotor über ein Getriebe parallel geschaltet und bei Bedarf durch eine Kupplung getrennt. Fahrzeuge mit Vollhybrid-Systemen kommen auf diese Weise im Innenstadtverkehr mit bis zu 30 Prozent weniger Kraftstoff aus. (akw)
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