Werbung
Werbung
Werbung

Hybrid-Sprinter im ersten Praxiseinsatz in Frankreich

FedEx Express und Daimler-Chrysler erproben den europaweit ersten Mercedes-Benz Sprinter mit Hybridantrieb in Paris. Der „Sprinter 316 C“ basiert auf der neuen Generation der Hybrid-Technologie.
Werbung
Werbung
Redaktion (allg.)
Der internationale KEP-Dienstleister FedEx testet den Lieferwagen seit dem 3. Oktober drei Monate lang auf einer Standard-Route von seiner Station im Pariser Vorort Aubervilliers in das Zentrum von Paris. Dabei sollen sowohl der Emissionsausstoß wie auch die Handhabung des Fahrzeuges im kommerziellen und industriellen Einsatz erprobt werden. In Europa hat FedEx weitere Umweltaktivitäten gestartet. Dazu gehören mit Flüssiggas (Liquefied Petroleum Gas - LPG) betriebene Fahrzeuge, die im Verteilerzentrum von FedEx am Flughafen Charles de Gaulle in Paris zum Einsatz kommen. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen seit 2004 in Großbritannien 38 LPG-Lieferwagen. Der Hybrid-Sprinter ist der erste Transporter mit Hybridtechnologie, der europaweit im Alltag erprobt wird. Er wird durch einen 156 PS starken Dieselmotor mit Direkteinspritzung und einem Elektromotor mit 95 PS Leistung in Kombination angetrieben. Der Elektromotor wird zwischen dem Verbrennungsmotor und dem Automatikgetriebe angeordnet. Er bezieht einerseits seine Energie aus einer Lithium-Ionen Batterie, die er anderseits als Generator während der Fahrt durch die beim Bremsen oder bei Bergabfahrt entstehende Energie wieder auflädt. Darüber hinaus können die Batterien aber auch im Stand zum Beispiel über Nacht an einer Steckdose (plug-in) aufgeladen werden. Im reinen Elektrobetrieb erzielt das Hybridfahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen eine Reichweite von bis zu 30 Kilometern. Der Sprinter lässt sich hierbei außerordentlich leise und völlig emissionsfrei bewegen. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 15 kWh ist unterflur angebracht und beeinträchtigt nicht den Laderaum.(tpi)
Printer Friendly, PDF & Email
Werbung