Werbung
Werbung
Werbung

Hinterlandverkehr: 1,5 Milliarden Euro für Ausbau der Betuwe-Linie

Der Bund, Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn haben Finanzierungsverträge von rund 1,5 Milliarden Euro für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Emmerich und Oberhausen unterzeichnet.
Werbung
Werbung
Torsten Buchholz

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft (SPD), der NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, haben in Bonn die Finanzierung für den dreigleisigen Ausbau der Schienenstrecke von Emmerich nach Oberhausen vereinbart. Die Strecke ist Teil einer der bedeutendsten Güterverkehrsachsen in Europa. Sie verbindet das Ruhrgebiet und den Rheintalkorridor mit den Nordseehäfen und der sogenannten Betuwe-Linie zum niederländischen Nordseehafen Rotterdam.

In den kommenden Jahren sollen insgesamt 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der rund 73 Kilometer langen Strecke investiert werden. Davon trägt das Land Nordrhein-Westfalen 450 Millionen Euro, der Bund rund 746 Millionen Euro, davon circa 51 Millionen Euro TEN-Mittel. Der Rest wird anteilig von Bahn und Dritten übernommen. Im Mittelpunkt steht der Ausbau eines dritten Gleises von Oberhausens Hauptbahnhof über Emmerich bis zur Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Dabei werden Bahnübergänge ersetzt. Zudem wird die Strecke mit dem Zugbeeinflussungssystem ETCS ausgerüstet und Lärmschutzmaßnahmen vorgenommen.

Ramsauer: „Mit dem Ausbau der Betuwe-Linie machen wir den mit Abstand wichtigsten Güterverkehrskorridor in Deutschland und Europa für die Zukunft fit. Damit können auf diesem wichtigen Korridor künftig deutlich mehr Güter transportiert werden. Auch die Kapazitäten für den Fern- und Nahverkehr werden erhöht.“

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung