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HHLA: Weniger Umschlag, mehr Transporte

Im ersten Halbjahr 2016 lag der Containerumschlag der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) mit 3,2 Millionen TEU (20-Fuß- Standardcontainer) um 5,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig steigerte sich der Containertransport der Intermodalgesellschaften um 6,2 Prozent auf 694.000 TEU.
Foto: HHLA/Engel+Gielen
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Torsten Buchholz

Der auf Konzernebene lag laut Mitteilung der HHLA 2,0 Prozent unter dem Vorjahreswert und erreichte rund 573 Millionen Euro. Bereinigt um einen im Halbjahresergebnis bereits in Gänze berücksichtigten, einmaligen Restrukturierungsaufwand in Höhe von 14,9 Millionen Euro lag das operative Konzernergebnis (Ebit) mit 81,8 Millionen Euro fast auf Vorjahresniveau. Ohne den einmaligen Aufwand für die Restrukturierung im Bereich Projekt- und Kontraktlogistik lag das Ebit mit 66,9 Millionen Euro 19,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

„Dank unserer langfristigen und erfolgreich umgesetzten Diversifizierungsstrategie ist es uns erneut gelungen, die von anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen belastete Entwicklung im Segment Container durch ein erfreuliches Wachstum im Segment Intermodal zu kompensieren“ so Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender der HHLA. Die Mengenentwicklung beim Containerumschlag an den HHLA-Terminals zeigte sich angesichts anhaltend schwacher Wachstumsimpulse bei Welthandel und weltweitem Containerumschlag sowie vor dem Hintergrund der unveränderten Infrastrukturdefizite im Hamburger Hafen weiterhin verhalten. Peters: „Das Umschlagvolumen des Vorjahreszeitraums konnten wir auch aufgrund eines noch starken ersten Quartals 2015 bisher nicht wieder erreichen.“

Während der Container Terminal Odessa/Ukraine mit 132.000 TEU 5,9 Prozent mehr umschlug als im Vergleichszeitraum, ging der Containerumschlag an den Hamburger Terminals um 6,2 Prozent auf 3,1 Millionen TEU zurück. Dies sei im Wesentlichen auf die weiterhin schwachen Asienverkehre (Fernost–Nordeuropa) zurückzuführen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent niedriger ausfielen, so die HHLA. Die positive Entwicklung der HHLA-Transportgesellschaften im wettbewerbsintensiven Markt der Containerverkehre im Hinterland sei wesentlich von den Bahntransporten getragen worden, die für sich genommen sogar um 8,6 Prozent zulegten., heißt es.

Angesichts der Konzernentwicklung im ersten Halbjahr hält die HHLA an ihrer bisherigen Prognose fest und erwartet Umsatzerlöse auf Konzernebene im Bereich des Vorjahres sowie nach einmaligem Restrukturierungsaufwand ein Ebit in einer Bandbreite von 115 bis 145 Millionen Euro.

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