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HHLA wächst entgegen dem Konjunkturtrend

Im ersten Halbjahr steigt der Konzernumsatz um 9,6 Prozent, das operative Konzernergebnis (EBIT) um 14,4 Prozent – vor diesem Hintergrund ist sich die Vorsitzende der Hamburger Hafen und Logistik AG, Angela Titzrath, sicher: „Die prognostizierten Ziele für das Geschäftsjahr 2019 werden wir sicher erreichen.“

 Der 2018 erfolgreich in die HHLA-Familie integrierte Terminalbetreiber HHLA TK Estonia trug zum leichten Anstieg des Containerumschlags bei. (Foto: HHLA / Thies Rätzke)
Der 2018 erfolgreich in die HHLA-Familie integrierte Terminalbetreiber HHLA TK Estonia trug zum leichten Anstieg des Containerumschlags bei. (Foto: HHLA / Thies Rätzke)
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Christine Harttmann

Während das Statistische Bundesamt eine leichte Abschwächung der Wirtschaftsleistung in Deutschland vermeldet, spricht die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im selben Zeitraum von einer „erfolgreichen Geschäftsentwicklung“. Das erste Halbjahr 2019 habe das Unternehmen mit steigendem Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. In einem „herausfordernden Marktumfeld“ sei es gelungen, die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr nochmals zu verbessern. Seinen Umsatz steigerte der Terminalbetreiber um 693,7 Millionen Euro oder 9,6 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 14,4 Millionen Euro 114,3 Millionen Euro zu und lag damit um 14,4 Prozent über dem Halbjahreswert von 2018.

Die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, sieht aber dennoch weiter Handlungsbedarf bei der Entwicklung des Unternehmens.

„Neben der Weiterentwicklung unseres Kerngeschäfts und der Erschließung weiterer Geschäftsfelder sind Nachhaltigkeit und Klimaschutz selbstverständlich integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Denn wir sind uns unserer Verantwortung – sowohl für die wirtschaftliche Entwicklung der HHLA, als auch unserer gesellschaftlichen – bewusst und haben dafür bereits viel getan.“

En Detail legte der Umsatz der im Segment Hafenlogistik in den ersten sechs Monaten um 9,8 Prozent auf 677,5 Millionen Euro zu, das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 15,6 Prozent auf 105,6 Millionen Euro an. Im Segment Container stieg der Umschlag im ersten Halbjahr 2019 moderat um 3,8 Prozent auf 3,77 Millionen 20-Fuß-Standardcontainer (TEU). Hierzu trug insbesondere die erfolgreiche Integration des im letzten Jahr erworbenen Terminals in Tallinn bei. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Container-Segment erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Millionen Euro oder 5,3 Prozent auf 71,8 Millionen Euro. Die EBIT-Marge blieb unverändert bei 17,9 Prozent.

Im Segment Intermodal verzeichneten die HHLA-Transportgesellschaften im ersten Halbjahr 2019 ein Plus von 9,6 Prozent. Der Containertransport stieg auf 0,782 Millionen TEU an. Sowohl Bahn- als auch Straßentransporte hatten daran Anteil. Die Bahntransporte legten im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent auf 0,61 Millionen TEU zu. Die Straßentransporte stiegen von 10,8 Prozent auf 0,172 Millionen TEU. Das EBIT erhöhte sich aufgrund der positiven Mengen- und Umsatzentwicklung um 31,6 Prozent auf 50,8 Millionen Euro. Die Senkung der Trassenpreise in Deutschland trug zu einer weiter steigenden Auslastung der Zugsysteme bei.

Durch die Übernahme von Nordamerikadiensten und die Einbeziehung der erstmals ganzjährig konsolidierten Umschlagmengen des Containerterminals HHLA TK Estonia geht die HHLA für das Jahr 2019 von einem insgesamt leichten Anstieg des Containerumschlags aus. Beim Containertransport wird ebenfalls ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet.

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