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HHLA TK Estonia: Neue RoPax-Fährverbindung zwischen Estland und Finnland

Der estnische Terminalbetreiber und HHLA-Tochterunternehmen erweitert seine RoRo-Hub-Aktivitäten im Ostseeraum mit einem zusätzlichen Fährverkehr.

Die finnische Fährreederei Eckerö Line bietet jetzt einen RoRo-Service zwischen dem estnischen Hafen Muuga und dem in Helsinki gelegenen Vuosaari an. Im Bild die „Finbo Cargo“ bei ihrem Erstanlauf im Hafen Muuga Ende Juni dieses Jahres. Foto: HHLA
Die finnische Fährreederei Eckerö Line bietet jetzt einen RoRo-Service zwischen dem estnischen Hafen Muuga und dem in Helsinki gelegenen Vuosaari an. Im Bild die „Finbo Cargo“ bei ihrem Erstanlauf im Hafen Muuga Ende Juni dieses Jahres. Foto: HHLA
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Daniela Kohnen

Der estnischen Hafen Muuga ist ab sofort über die finnische Fährreederei Eckerö Line mit dem im Osten von Helsinki gelegenen Vuosaari in Finnland verbunden.

Damit könne der estnische Terminalbetreiber HHLA TK Estonia seine Position als RoRo-Hub im Ostseeraum ausbauen, so die Mitteilung. Die HHLA TK Estonia betreibt im Hafen Muuga ein Multifunktionsterminal und gehört als hundertprozentiges Tochterunternehmen zur Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA).

Die RoPax-Fähre „Finbo Cargo“ fahre nach Angaben der HHLA nun zweimal täglich den Hafen von Muuga an, der rund 20 Kilometer östlich der estnischen Hauptstadt Tallinn gelegen ist. Der Schwerpunkt der neuen Fährverbindung liege auf dem Lkw- und Trailerverkehr. Die „Finbo Cargo“ hat eine Transportkapazität von knapp 2.000 Lademetern für Lkw, Trailer und Pkw.

Die Eckerö Line hat bereits eine Fähre mit RoRo-Service zwischen den estnischen und finnischen Hauptstädten Tallinn und Helsinki in Betrieb. Aufgrund der wachsenden Güterströme zwischen den beiden Ländern habe die Reederei ihr Angebot nun um die neue RoPax-Fährverbindung zwischen Muuga und Vousaari ergänzt.

Ziel sei es, den Güter- und Passagierverkehr sowie die Ballungsräume vom Lkw-Verkehr zu entlasten. Denn insgesamt hätten die Lkw-Verkehre, die über Muuga nach Weißrussland, in die Ukraine und nach Westeuropa führen, Wachstumsperspektiven, so die HHLA. Zudem würde sich die geplante Rail Baltica-Bahntrasse von Estland ins europäische Bahnnetz positiv auf die Entwicklung des Trailerverkehrs auswirken. Vladimir Popov, CEO von HHLA TK Estonia:

„Muuga entwickelt sich mehr und mehr zu einem multimodalen RoRo-Hub und ist ein wichtiger Teil der Netzwerkstrategie der HHLA.“

Taru Keronen, Geschäftsführer von Eckerö Line:

„Wir sehen ein großes Potenzial auf der neuen Route und wollen diese Entwicklung vorantreiben. Das Frachtvolumen hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt, und immer mehr Passagiere benutzen ihr Auto, wenn sie nach Estland reisen. Wir bieten nun eine völlig neue Lösung für die Strecke an, die einerseits die Verlagerung von Ladungsströmen nach Vuosaari beschleunigt, andererseits eine Alternative für den Fracht- und Autoverkehr schafft.“

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