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HHLA: Terminalfläche effizienter nutzen

Für die Wartung von Kühlcontainern hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am Container Terminal Altenwerder (CTA) fünf Containertunnel in Betrieb genommen.
Durch die begehbaren Containertunnel erhalten die Mitarbeiter Zugang zu den Reefer-Containern in fünf Lagerblöcken. (Foto: HHLA)
Durch die begehbaren Containertunnel erhalten die Mitarbeiter Zugang zu den Reefer-Containern in fünf Lagerblöcken. (Foto: HHLA)
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Christine Harttmann

Damit gewinnt der Hamburger Logistikdienstleister an seinem Terminal zusätzliche Lagerkapazitäten, die in etwa einem Viertel des Lagerblocks entsprechen.

Die Hamburger Container- und Chassis-Reparatur-Gesellschaft (HCCR), eine Tochtergesellschaft der HHLA, hat die Tunnel errichtet, weil die Beschäftigten in die Lagerblöcke müssen, um die Kühlcontainer, sogenannte Reefer-Container, warten zu können. Am CTA wurden dafür bisher die Fahrstraßen freigehalten, auf denen die Mitarbeiter auf diesem Weg die Kühlcontainer im inneren des Blockes erreichen können. Diese Fläch kann nun genutzt werden, um Container zu lagern.

Für den Zugang zu den Reefer-Containern baute die HCCR begehbare Containertunnel in den Lagerblock hinein. Auf diesen Tunneln finden weitere Container Platz. Insgesamt wurden 776 Meter Tunnel gefertigt. Zwei der Tunnel reichen über die gesamte Länge eines Lagerblocks, drei weitere über jeweils einen halben Lagerblock. Dafür wurden 88 Container umgebaut und ertüchtigt. Die Baumaßnahme kostete insgesamt circa 1,5 Millionen Euro.

Oliver Dux, Geschäftsführer des Container Terminals Altenwerder, zeigt sich erfreut über die zusätzliche Lagerkapazität: „Gerade bei hoher Belastung des Terminals benötigen wir jeden verfügbaren Stellplatz.“ Mit der zusätzlichen Kapazität könne das Unternehmen die Belastungen abdecken, die durch die zunehmende Anzahl großer Schiffe ausgelöst werde.

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