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HHLA nimmt Hybrid-Van-Carrier in Betrieb

Seit Kurzem sind am HHLA-Container Terminal Tollerort (CTT) zwei Van-Carrier mit Hybrid-Antrieb im Einsatz, die Boxen zwischen Schiff, Lager, Bahnhof und Lkw-Gate transportieren. Mindestens 15 Prozent weniger Diesel als die Vorgänger sollen die Prototypen verbrauchen.

Die ersten Hybrid-Van-Carrier im Hamburger Hafen fahren auf dem HHLA-Terminal Tollerort (CTT), hergestellt von Konecranes Noell. (Foto: HHLA)
Die ersten Hybrid-Van-Carrier im Hamburger Hafen fahren auf dem HHLA-Terminal Tollerort (CTT), hergestellt von Konecranes Noell. (Foto: HHLA)
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Anna Barbara Brüggmann

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) setzt seit Kurzem zwei Hybrid-van-Carrier vom Hersteller Konecranes ein. Überschüssige Energie, die zum Beispiel beim Bremsen oder Senken der Last freigesetzt wird, wird dabei in einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Diese Energie nutzt das Fahrzeug dann im Fahrbetrieb, sodass der Verbrennungsmotor entlastet wird.

Im Vergleich zur zuletzt an den CTT gelieferten diesel-elektrischen Variante verspricht der Hersteller eine jährliche Einsparung von mindestens 15 Prozent Treibstoff. Laut einer Prognose soll dies eine jährliche Reduzierung um 30 bis 50 Tonnen CO2 je Van-Carrier zur Folge haben.

„Mit den neuen Hybrid-Van-Carriern senken wir unsere Energiekosten und reduzieren gleichzeitig die Emissionen“, sagt CTT-Geschäftsführer Dr. Thomas Koch und ergänzt: „Davon profitieren das Unternehmen, die Umwelt und die Beschäftigten.“

Entwickelt und getestet wurden die beiden Batterie-Hybrid Konecranes Noell Van-Carrier im Würzburger Werk von Konecranes. Der Einsatz der energiesparenden und emissionsarmen Technik entspricht HHLA zufolge der Unternehmensstrategie, die CO2-Emissionen pro umgeschlagenem Container zwischen 2008 und 2020 um 30 Prozent zu reduzieren. Bis 2017 wurde nach eigener Aussage bereits eine Reduzierung um 28,9 Prozent erzielt.

Um dieses Ziel zur erreichen, setzt das Unternehmen Technik ein, die häufig gemeinsam mit dem Hersteller entwickelt und dann erstmals auf den HHLA-Anlagen im 24/7-Betrieb getestet wird. So wurden im Jahr 2009 gemeinsam mit der Gottwald Port Technologies, die seit 2017 zu Konecranes gehört, batteriebetriebene Containertransportfahrzeuge am Container Terminal Altenwerder getestet, die seither im Einsatz sind.

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