HHLA-Deal: Nach Streik - Arbeit am Burchardkai wieder aufgenommen

(dpa-AFX) Nachdem die Arbeiter am Burchardkai gegen den MSC-Einstieg demonstrierten, geht es jetzt weiter - droht dennoch die Kündigung?

Dass MSC bei HHLA einsteigen will, schmeckt nicht jedem. (Symbolbild: Pixabay)
Dass MSC bei HHLA einsteigen will, schmeckt nicht jedem. (Symbolbild: Pixabay)
Nadine Bradl

Nach dem Protest gegen den vereinbarten Einstieg der weltgrößten Containerreederei MSC beim Hamburger Hafenlogistiker HHLA haben HHLA-Beschäftigte ihre Arbeit am Burchardkai (CTB) wieder aufgenommen. Der Betrieb am CTB habe am Dienstagabend wieder begonnen und laufe aktuell an allen Verkehrsträgern, teilte eine HHLA-Sprecherin am Mittwochmorgen mit. Der Burchardkai ist einer der drei Hamburger HHLA-Containerterminals. Zuvor hatte ndr.de berichtet.

Droht nun die Kündigung?

HHLA-Beschäftigte hatten an dem Terminal zuvor ihre Arbeit niedergelegt, woraufhin der Betrieb eingestellt wurde. Zur Zahl der beteiligten Beschäftigten konnte die HHLA-Sprecherin keine Angaben machen. Die HHLA hatte am Dienstag mitgeteilt, dass das unentschuldigte Fernbleiben vom Arbeitsplatz grundsätzlich als Verstoß gegen arbeitsvertragliche Pflichten gelte.

"Aufgrund der derzeitigen Situation am CTB hat die HHLA arbeitsrechtliche Maßnahmen eingeleitet."

Der Konzernbetriebsrat hatte sich strikt gegen einen MSC-Einstieg ausgesprochen. Betriebsratschef Christian Baranowski schloss am Freitag aber Aufrufe zu Streiks oder Demonstrationen wegen des Betriebsverfassungsgesetzes aus.

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