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Hermes Gruppe wächst in Europa

Die Hermes Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2018/19 den Umsatz um rund sechs Prozent auf 3,20 Milliarden Euro. Für Deutschland beklagt das Unternehmen die hohen Kostensteigerungen auf der letzten Meile.

Hermes Logistik-Center in Witten | Foto: Hermes
Hermes Logistik-Center in Witten | Foto: Hermes
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Torsten Buchholz

Der in Hamburg ansässige KEP-Dienstleister Hermes erhöhte seinen Umsatz auf vergleichbarer Basis (währungskursbereinigt) um rund 6,0 Prozent auf 3,20 Milliarden EUR. Insgesamt transportierte das Unternehmen 2018 in Europa 817 Millionen Pakete (plus 6,7 Prozent). Man erzielte mit einem Mengenplus von 38,8 Prozent ein erhebliches Wachstum in Frankreich (Mondial Relay). Im grenzüberschreitenden Geschäft innerhalb der EU stiegen die Sendungsmengen um 35 Prozent.

Das Resümee von Carole Walker, CEO von Hermes Europe:

„Die Hermes Gruppe hat sich in den letzten sechs Jahren außerordentlich positiv entwickelt – der Umsatz stieg jährlich um circa Prozent. Das vergangene Geschäftsjahr stand vor allem in Deutschland im Zeichen eines anspruchsvollen Marktumfeldes sowie hoher Kostensteigerungen, unter anderem durch stetige Investitionen und Lohnsteigerungen auf der letzten Meile. Wir haben unser starkes Wachstum in sämtlichen Bereichen dennoch fortgesetzt. Unser auf das B2C- und C2C-Geschäft spezialisiertes Logistiknetzwerk deckt 80 Prozent des europäischen Kernmarktes ab. Die verbleibenden Länder bedienen wir über bewährte Kooperationsmodelle. Mit circa 40.000 PaketShops sind wir zudem der Paketanbieter mit dem größten Shop-Netzwerk in den wichtigsten europäischen Märkten.“

Besonders wichtig sei es ihr, dass es gelungen sei, mit weiteren neuen Standorten, dem fortschreitenden Ausbau digitaler Services für die Kunden und der Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Paketgeschäfts mit Gründung der Geschäftseinheit Hermes International entscheidende Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu stellen.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr war laut Hermes Deutschland der am härtesten umkämpfte Paketmarkt. Ein hohes Sendungsaufkommen bei gleichzeitig substanziellen Engpässen auf dem Arbeitsmarkt habe zu massiven Steigerungen der Lohnkosten geführt, insbesondere auf der letzten Meile in den Ballungsräumen. Die sowohl im B2C- als auch im C2C-Geschäft vorgenommenen Preisanpassungen seien zu einem Großteil in die Abfederung der Lohnkostenentwicklung investiert worden – eine vollständige Kompensation sei dadurch jedoch nicht möglich. Ähnlich gestalte sich die Personal- beziehungsweise Kostensituation im Zwei-Mann-Handling. Daher gelte es vor allem für die Innenstadtlogistik, die aufgrund der angespannten Verkehrssituation und Flächenknappheit besonders herausfordernd ist, tragfähige alternative Zustellkonzepte zu entwickeln.

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