Hegelmann: Verstärkung des intermodalen Transportangebotes

Der Bruchsaler Transportdienstleister verlegt seine Dienstleistungen verstärkt von der Straße auf die Schiene.

Der Logistiker bietet mehrgliedrige Transportketten mit Lkw und Bahn an. Foto: Hegelmann Group
Der Logistiker bietet mehrgliedrige Transportketten mit Lkw und Bahn an. Foto: Hegelmann Group
Daniela Kohnen

Die Hegelmann Gruppe erweitert ihr Angebot im Bereich intermodaler Verkehrslösungen nach eigenen Angaben und verlegt Straßentransporte vermehrt auf die Schiene. Damit reagiere man auf die Herausforderungen, die der Klimawandel und das neue EU-Mobilitätsabkommen an die Branche stelle, so der Logistiker.

Über zahlreiche Routen vernetzt Hegelmann Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Polen, Spanien und die Benelux-Staaten. Die Hegelmann Transport Ferry Service (HTFS) bucht zuverlässig Tickets für Frachtfähren, Brücken oder Tunnel. Siegfried Hegelmann, geschäftsführender Gesellschafter der Hegelmann Group:

„Der Gütertransport auf der Straße ist zwar systemrelevant, bringt aber auch viele negative Konsequenzen mit sich. Schadstoffausstoß, Lärmemissionen sowie Staus und Unfälle belasten Menschen und Umwelt. Um den Straßenverkehr zu entlasten und unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, setzen wir zukünftig stärker auf intermodale Lösungen.“

Denn aktuellen Prognosen zufolge werde das Transportvolumen in den kommenden Jahren deutlich zunehmen, so der Logistiker. Die Kombination von Lkw und Bahn bietet der Bruchsaler Logistikdienstleister in weiten Teilen Europas an. Durch die Kooperation mit auf intermodalen Verkehr spezialisierte Partner nutzt das Unternehmen Standardauflieger. So werde nicht die Waren selbst, sondern die gesamte Ladeeinheit umgeschlagen. Kunden würden dadurch Zeit und Geld sparen, zudem setze man ein Zeichen für nachhaltige Logistik, hieß es. Den reibungslosen Ablauf inklusive der Bezahlung von Tickets und Gebühren gewährleistet das Team der Hegelmann Transport Ferry Service rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche.

Auch vor dem Hintergrund des im neuen EU-Mobilitätsabkommen geregelten Verbots, die wöchentliche Ruhezeit in der Lkw-Kabine zu verbringen, will das Unternehmen vermehrt Transporte auf die Schiene verlegen. Denn es gebe nicht genug Orte, an denen Fahrer sowie ihre beladenen Lkw die Nächte sicher verbringen könnten. Deshalb sei es sinnvoll, nach Alternativen zum Lkw-Verkehr zu suchen.

 

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