Harder Logistics: Bau einer vollautomatisierten Containerlagerhalle

Die neue Immobilie des Logistikdienstleisters mit einer Fläche von 850 Quadratmeter soll nach Fertigstellung eine Lagerkapazität von 250 Container besitzen.

Beim Spatenstich: Marcello Danieli, Geschäftsführer Harder Logistics, und Johannes Danieli, Junior-Projektleiter. Foto: HARDER logistics/Thomas Heckmann
Beim Spatenstich: Marcello Danieli, Geschäftsführer Harder Logistics, und Johannes Danieli, Junior-Projektleiter. Foto: HARDER logistics/Thomas Heckmann
Daniela Kohnen

Der Spatenstich von Harder Logistics zu der neuen Containerlagerhalle fand am 13. November 2020 statt. Die Hightech-Immobilie hat bei der künftigen Fertigstellung einen geringeren Flächenverbrauch, denn sie soll auf einer Fläche von 850 Quadratmeter bis zu 250 Container fassen können.

Mit einer Gebäudehöhe von rund 19 Metern habe man so die Möglichkeit, die Container auf sechs Etagen zu stapeln. Damit würden für die Boxen gerade einmal zehn Prozent der bisherigen Fläche verbraucht, so der Neu-Ulmer Logistiker. Bei einer herkömmlichen Lagerung hingegen würden 9.000 Quadratmeter Patz benötigt.

Die Investitionen für das Grundstück und Gebäude belaufen sich nach Angaben von Harder Logistics auf rund sieben Millionen Euro. Die Container werden laut Harder jeden Tag rund um die Uhr verfügbar sein und über ein Internetportal einen Direktzugriff haben. Logistisch ist die neue Containerlagerhalle mit direktem Anschluss an die A7 und die Europastraße B 10 im Gewerbegebiet Riffelbank in Neu-Ulm zentral gelegen. Marcello Danieli, geschäftsführender Gesellschafter von Harder Logistics:

 „Weder die Coronapandemie noch Freitag, der 13., halten uns davon ab, unsere geplante Investition in eine hochmoderne Containerlagerhalle in die Realität umzusetzen. Mit dem heutigen Spatenstich symbolisieren wir einen weiteren Meilenstein in unserer Firmengeschichte.“

Vor rund einem Monat hatte man den Kauf des Grundstücks im Gewerbegebiet Riffelbank in Neu-Ulm unterzeichnet. Mit dem schlüsselfertigen Bau der Immobilie wurde die Firma Matthäi Schlüsselfertigbau beauftragt. Johannes Danieli, Junior-Projektleiter:

„Die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Expansionsmöglichkeiten hatten bei der Flächenauswahl und dem Hallenentwurf eine hohe Priorität.“

Besonders freue ihn, mit dem „Container-Hochhaus“ eine nachhaltige Lösung für den Kapazitätsausbau gefunden zu haben, mit der sich der Flächenfraß deutlich reduzieren lasse. Laut dem Fazit von Marcello und Johannes Danieli ist es eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Alternative, in die Höhe zu bauen.

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