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Hapag-Lloyd: Gestiegene Transportmenge im ersten Halbjahr

Bei der Reederei stieg das operative Ergebnis (Ebit) im ersten Halbjahr 2019 auf 389 Millionen Euro an. Die Transportmenge verzeichnete ein Plus von zwei Prozent, die Frachtrate stieg um fünf Prozent.

Hapag-Lloyd erzielte nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2019 ein höheres Ergebnis als im Vorjahreszeitraum. Foto: Hapag-Lloyd
Hapag-Lloyd erzielte nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2019 ein höheres Ergebnis als im Vorjahreszeitraum. Foto: Hapag-Lloyd
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Daniela Kohnen

Hapag-Lloyd konnte sein Halbjahresergebnis 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut eigenen Aussagen erhöhen. So habe die Reederei ein operatives Ergebnis (Ebit) von 389 Millionen Euro (1. Halbjahr 2018: 91 Millionen Euro) erzielt.

Gleichzeitig habe sich das Konzernergebnis auf 146 Millionen Euro (1. Halbjahr 2018:  minus 101 Millionen Euro) erhöht, so die Mitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (EBITDA) wuchs auf 956 Millionen Euro (1. Halbjahr 2018: 427 Millionen Euro).

Dabei erhalte der EBITDA Anstieg von 529 Millionen Euro einen positiven Effekt in Höhe von 217 Millionen Euro bedingt durch die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16. Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd:

„Dank höherer Transportmengen in unseren wichtigsten Fahrtgebieten, einer guten Kostenkontrolle und leicht verbesserter Frachtraten, können wir auf ein gutes erstes Halbjahr zurückblicken. Dies hat uns auch ermöglicht, weitere Schulden durch die vorzeitige Ablösung einer Anleihe zurückzuführen.“

Zeitgleich erhöhten sich die Umsätze im ersten Halbjahr auf 6,2 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2018: 5,4 Milliarden Euro). Die Transportmenge stieg um zwei Prozent auf 5.966 Tausend TEU (20-Fuß-Standardcontainer) (1. Halbjahr 2018: 5.848 TTEU) an.

Bei der durchschnittlichen Frachtrate konnte ein Plus von fünf Prozent auf 1.071 USD/TEU (1. Halbjahr 2018: 1.020 USD/TEU) erzielt werden. Im Gegensatz dazu wirkten höhere Bunkerpreise von 429 USD je Tonne negativ auf das Ergebnis (1. Halbjahr 2018: 385 USD je Tonne). Rolf Habben Jansen:

„Nach einem soliden ersten Halbjahr 2019 ist unser Ausblick unverändert, auch wenn wir mit mehr Handelsbeschränkungen umgehen müssen und steigende geopolitische Risiken sehen, die natürlich das Wachstum beeinflussen können. Auch in der zweiten Jahreshälfte werden wir unsere Strategy 2023 umsetzen und unsere Anstrengungen intensivieren, die Nummer eins für Qualität zu werden.“

Die Reederei hat nach eigenen Angaben für das erste Halbjahr 2019 zum ersten Mal den Rechnungslegungsstandards IFRS 16 angewendet. Daher seien diese Ergebnisse laut eigenen Aussagen mit den Ergebnissen aus dem ersten Halbjahr 2018 nur eingeschränkt vergleichbar.

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