Hamburg: Vollsperrung von A7 und Elbtunnel am Wochenende geplant

(dpa) Hamburg und die niedersächsische Kreisstadt Stade sollen bald näher zusammenrücken. Dafür muss die A26-West an die A7 angeschlossen werden. Dies erfordert eine Autobahn-Vollsperrung - inklusive Elbtunnel.

Von Freitag-Abend bis Montag-Morgen gilt es, die empfohlenen Ausweichrouten zu nutzen.(Symbolbild: Pixabay)
Von Freitag-Abend bis Montag-Morgen gilt es, die empfohlenen Ausweichrouten zu nutzen.(Symbolbild: Pixabay)
Anna Barbara Brüggmann

Wegen Bauarbeiten am künftigen Autobahnkreuz Hamburg-Hafen soll an diesem Wochenende die A7 inklusive des Elbtunnels voll gesperrt werden. Von Freitag, den 16. Februar 2024, 22:00 Uhr bis Montag, den 19. Februar, 5:00 Uhr werde die Autobahn zwischen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Volkspark in Nord- und Südrichtung nicht befahrbar sein, teilte die Autobahn GmbH Nord mit.

Die Projektgesellschaft Deges plant, eine Verbindungsrampe für die A26-West zur A7 zu errichten. Außerdem soll eine Verkehrszeichenbrücke, also eine Brücke ausschließlich für Schilder, über beide Richtungsfahrbahnen der A7 eingesetzt werden.

Südlich des Elbtunnels wird die Autobahn von sechs auf acht Spuren verbreitert. Zugleich soll etwas nördlich der Anschlussstelle Hamburg-Hausbruch die A26-West aus Richtung Stade angeschlossen werden.

Hintergrundinfos

Der aus Niedersachsen kommende Verkehr muss in Richtung Hamburg über die A7 geführt werden. Dafür wird eine Brücke errichtet. Am Wochenende soll ein Stahlträger über der Autobahn eingesetzt werden.

Bis 2026 entsteht zunächst ein Autobahndreieck, das später mit dem Bau der A26-Ost zum Kreuz Hamburg-Hafen ausgebaut werden soll. Die A26 geht bereits bis zur Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Hamburg. Die A26-Ost soll die A7 mit der A1 bei Hamburg-Stillhorn verbinden.

Ausweichmöglichkeiten nutzen

Als Umleitungsstrecke für den überregionalen Verkehr empfiehlt die Autobahngesellschaft in Richtung Norden die A1, die A21 ab Bargteheide und ab Wahlstedt nördlich von Bad Segeberg die B205 bis zur A7 bei Neumünster-Süd.

In Richtung Süden gilt diese Empfehlung in umgekehrter Reihenfolge. Innerstädtisch sollen Autofahrer entweder eine Route über die Elbbrücken oder die B5 nutzen, die in Hamburg-Billstedt die A1 kreuzt. Auch über die A24 und den Horner Kreisel sei ein Ausweichen möglich.

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