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Hafen Rotterdam: PortXchange BV soll Pronto-Plattform verbreiten

Das neue Unternehmen des Hafenbetriebs soll die digitale Vernetzung der weltweiten Häfen mit der Pronto-Plattform vorantreiben.

Der Hafenbetrieb Rotterdam setzt verstärkt auf vernetzte wie intelligente Häfen und will die digitale Pronto-Plattform für einen schnellen Datenaustausch weltweit bei Häfen verbreiten. Foto: Hafen Rotterdam
Der Hafenbetrieb Rotterdam setzt verstärkt auf vernetzte wie intelligente Häfen und will die digitale Pronto-Plattform für einen schnellen Datenaustausch weltweit bei Häfen verbreiten. Foto: Hafen Rotterdam
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Daniela Kohnen

Am gestrigen Donnerstag hat er Hafenbetrieb Rotterdam bekannt gegeben, ein neues Unternehmen an den Start gehen zu lassen. PortXchange BV solle die Pronto-Plattform und dazugehörige App für Häfen in aller Welt zugänglich machen.

Laut dem Hafenbetreiber solle PortXchange die Effizienz der Hafennutzung steigern und Kunden bei der Reduktion ihrer Emissionen unterstützen, sowohl im Hafen selbst als auch auf dem Transportweg zwischen den Häfen. Dafür biete Pronto eine gemeinschaftliche Plattform, die von Transportunternehmen Reedereien, Agenten, Terminals, Hafenbetrieben und anderen nautischen Dienstleistungsanbietern genutzt werden könne.

Unternehmen könnten mit der Pronto-Plattform während eines Hafenaufenthalts alle Abläufe auf Grundlage des Austausches standardisierter Daten planen, ausführen und überwachen. Darüber hinaus ermögliche die Plattform die Just-in-Time-Ankunft von Schiffen zum perfekten Zeitpunkt, was zur Reduktion der Kohlenstoffemissionen führe.

Das neue Unternehmen werde die Plattform gemeinsam mit den strategischen Partnern Shell International Trading and Shipping Company Limited („Shell“) und A.P. Moller - Maersk in mehreren Häfen außerhalb der Niederlande testen.

Die Gründung eines separaten Unternehmens ziele darauf ab, Partnerschaften mit verschiedenen Markteilnehmern weltweit zu ermöglichen, so der Hafenbetreiber.  

Für die erfolgreiche Einführung von Pronto in anderen Häfen sei gegenseitiges Vertrauen wichtig, damit ein freier Datenaustausch stattfinden könne, so der Hafenbetreiber weiter. Mit der Gründung eines separaten Unternehmens werde Überparteilichkeit und Unabhängigkeit gewährleistet. Allard Castelein, CEO des Hafenbetriebs Rotterdam:

„Wenn wir unsere App für Häfen weltweit zugänglich machen, können wir das Potenzial digitaler Lösungen zugunsten der maritimen Gemeinschaft optimieren. Je mehr Häfen intelligente Lösungen einsetzen, desto wertvoller werden diese. Die Gründung eines separaten Unternehmens für die globale Einführung von Pronto ist ein ausgezeichnetes Beispiel für eine solche Herangehensweise.“

Laut Castelein werde Pronto noch vor Ende des Jahres in europäischen und US-amerikanischen Häfen eingeführt. In den kommenden Jahren wolle man die Plattform für Häfen weltweit zugänglich machen. Kent Stig Hagbarth – Head of Operations Execution:

„Es gibt unserer Meinung nach einen beträchtlichen Bedarf und gute Möglichkeiten, die Zusammenarbeit, Kommunikation und Nutzung einzelner Daten zwischen den Hafenbeteiligten zu verbessern, um Auslaufzeiten und Hafenaufenthalte für Schiffe zu optimieren. Die Pronto-Plattform soll für eine Just-in-Time-Ankunft und einen optimierten Hafenaufenthalt unserer Schiffe sorgen. Mit dem Ziel nicht nur einer gesteigerten Terminzuverlässigkeit für unsere Kunden, sondern auch, um unsere beabsichtigte Reduktion der CO2-Emissionen umzusetzen.”

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