Hafen Rostock: Umschlagzuwachs kombinierter Ladungseinheiten im März

Auf dem Rostocker Terminal für den Kombinierten Verkehr wurden im März 8.806 Ladungseinheiten umgeschlagen.

Die intermodalen Transportketten über den Hafen Rostock funktionieren auch während der Corona-Krise weiter. Foto: Hafen Rostock
Die intermodalen Transportketten über den Hafen Rostock funktionieren auch während der Corona-Krise weiter. Foto: Hafen Rostock
Daniela Kohnen

Laut der Betreibergesellschaft des Hafen Rostock ist der März 2020 der bisher umschlagstärkste Monat des Rostocker KV-Terminals gewesen. So sind auf dem Rostocker Terminal für den Kombinierten Verkehr (KV) der Rostock Trimodal GmbH (RTM) im März 8.806 Ladungseinheiten umgeschlagen worden.

Der Umschlag der kombinierten Ladeeinheiten erfolgt im Rostocker Hafen durch RTM, ein Gemeinschaftsunternehmen der Euroports Germany, Kombiverkehr und Rostock Port. Karsten Lentz, Geschäftsführer Euroports Germany GmbH:

„Der Umschlag intermodaler Ladeeinheiten kann durch das Team der RTM sichergestellt werden. Dabei werden flexible Lösungen für die Kunden gesucht und gefunden, auch in diesen turbulenten Zeiten.“

Laut der Betreibergesellschaft werde auch die derzeitige Krise Rückgänge in diesem Umschlagsegment verursachen – allerdings etwas zeitverzögert. Für den Monat April seien nach derzeitigem Stand Rückgänge durch ausgelegte Züge zu erwarten.

Ab dem Seehafen verkehren im Kombinierten Verkehr wöchentlich 31 Intermodal-Verbindungen von und nach Verona (16), Cervignano (2), Brünn (3), Lovosice (5), Curtici (1), Wuppertal (3) und Halle/Schkopau (1).

Laut eigenen Angaben der Rostock Port GmbH werden die Terminalkapazitäten dem Bedarf entsprechend weiter ausgebaut. Die Stärkung des umweltfreundlichen Verkehrsträgers Schiene nehme dabei einen wichtigen Stellenwert in der Strategie des Hafens ein. Der Überseehafen Rostock hatte Anfang April beispielsweise den ersten ankommenden Zug von DB Cargo Eurasia mit chinesischen Containern in Empfang genommen. Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer Rostock Port GmbH:

„Ein Schlüssel der Attraktivität von Hafenstandorten liegt in noch besseren Bahnangeboten. Der Eisenbahnhafen Rostock mit seinen rund 54 Kilometer langen Gleisen im Hafengebiet wie auch dem vorgelagerten Rangierbahnhof mit weiteren 180 Kilometer Gleislängen ist dafür prädestiniert. Die ROSTOCK PORT GmbH wird in Zusammenarbeit mit der DB Netz AG auch zukünftig dem Bedarf entsprechende Terminalkapazitäten bereitstellen, sowohl beim kombinierten als auch konventionellen Bahnverkehr.“

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