Hafen Rostock: Neues Logistikterminal für rollende Ladung

Der Hafenbetreiber schafft 70.000 Quadratmeter neue Logistikflächen in der Nähe des Fähr- und RoRo-Terminals.

Am Hafen Rostock entstehen 70.000 Quadratmeter neue Terminalflächen. Foto: Rostock Port
Am Hafen Rostock entstehen 70.000 Quadratmeter neue Terminalflächen. Foto: Rostock Port
Daniela Kohnen

Der an der Ostsee liegende Hafen will nach eigenen Angaben neue Hafenflächen in der Nähe des umschlagstarken Fähr- und RoRo-Terminals ermöglichen. Diese sollen dann künftig vom Logistikunternehmen Autolink Germany als Terminalbetreiber bewirtschaftet werden, hieß es.

Um durch die Haupthafenzufahrt und -ausfahrt zwei voneinander getrennte Flächen zu verbinden, lässt der Hafenbetreiber derzeit eine Unterführung unter der vierspurigen Straße bauen. Rostock Port-Geschäftsführer Dr. Gernot Tesch:

„Im Rahmen seiner Infrastruktur- und Entwicklungsfunktion ertüchtigt ROSTOCK PORT in den nächsten Monaten etwa 70.000 Quadratmeter Hafenfläche vom Hafeneingang bis zum Hafenbecken A zur Aufnahme rollender Ladung jeglicher Art.“

Das Hauptziel der Ansiedlung sei der Ausbau des Rostocker Hafens zur multimodalen logistischen Drehscheibe, die Erhöhung der Wertschöpfungstiefe durch neue Logistikdienstleistungen sowie die Erweiterung der Angebotspalette.

Zudem würden die neuen Terminalflächen eine leistungsfähige, direkte Eisenbahnanbindung erhalten, die einen umweltfreundlichen Transport über die Schiene gewährleiste und die Wettbewerbsfähigkeit des wichtigsten Eisenbahnhafens an der deutschen Ostseeküste weiter verbessere.

Durch den bereits erfolgten Neubau von Liegeplatz 50, der Querkai im Hafenbecken A, mit zwei neuen RoRo-Rampen könnten dort die größten RoRo-Schiffe der Ostsee abgefertigt werden. Arnd Brockmüller, Geschäftsführer Autolink Germany GmbH:

„Aus Sicht von Autolink ist Rostock perfekt über Straße und vor allem Bahn an das Hinterland angebunden. Wir konnten in den letzten Jahren eine stetige Verschiebung der Automobilproduktion in Richtung Osten, also in das Rostocker Hinterland, beobachten. Daher freuen wir uns, neben den bestehenden Terminals und Niederlassungen im Ostseeraum (Norwegen, Schweden, Finnland, Estland und Litauen) in Rostock das erste Autolink-Terminal in Deutschland aufbauen zu können. Rostock soll unser Hub für Verkehre nach Nord- und Osteuropa werden.“

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