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Hafen Rostock: Mehr als eine Million umgeschlagene Güter im Jahr 2016

Die Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH (RFH) hat im Jahr 2016 mit insgesamt 1,15 Millionen umgeschlagenen Gütern zum vierten Mal in Folge die Marke von einer Million Tonnen übertroffen. Rückläufig war im Vergleich zum Vorjahr der Holzumschlag.
Der starke Anstieg beim Umschlag von Düngemitteln konnte das Defizit im Bereich Holz im Fracht- und Fischereihafen ausgleichen. (Foto: RFH)
Der starke Anstieg beim Umschlag von Düngemitteln konnte das Defizit im Bereich Holz im Fracht- und Fischereihafen ausgleichen. (Foto: RFH)
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Anna Barbara Brüggmann

586.000 Tonnen Holz und somit 190.000 Tonnen weniger als im Vorjahr wurden 2016 im Fracht- und Fischereihafen umgeschlagen. Dem Unternehmen zufolge liegt die Ursache dafür in der gedrosselten Einfuhr von Rundholz und einem anhaltend großen Angebot an preisgünstigem Holz im Binnenland.
„Der Holzumschlag hat sich inzwischen auf 55.000 Festmeter pro Monat eingependelt, ein Niveau, das wir auch für 2017 erwarten“, so RFH-Geschäftsführer Steffen Knispel.
Ein Zuwachs konnte hingegen im Bereich Düngemittel verbucht werden. Mit 310.000 Tonnen wurde ein Plus von 37 Prozent erzielt. Der Gesamtumschlag an Massengütern belief sich auf 531.000 Tonnen, dies bedeutet einen Zuwachs von knapp 100.000 Tonnen .
Das bisher beste Gesamtergebnis wurde im Jahr 2015 mit einem Güterumschlag von 1,34 Millionen Tonnen erreicht. „Dem RFH ist es im letzten Jahr trotz differenter Entwicklungen bei den verschiedenen Gutarten gelungen, an das sehr gute Jahresergebnis von 2015 anzuknüpfen“, so Knispel. Ein ausgewogener Gutartenmix solle die Auswirkungen marktbedingter Schwankungen abmildern. Für das Jahr 2017 wird dem Hafenchef zufolge ein vergleichbares Umschlagvolumen wie 2016 angestrebt, langfristig liege die Zielmarke bei einer Million umgeschlagenen Tonnen pro Jahr.
2017 wird der Ausbau des neuen Liegeplatzes 27 mit einer Kailänge von 110 Metern beginnen. Außerdem startet der Bau einer 10.000 Quadratmeter großen Schüttgut-Fläche im nördlichen Hafengelände. Auf dem Areal ist darüber hinaus eine neue 3.000 Quadratmeter große Halle zur Zwischenlagerung von Düngemitteln geplant. Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme auf über 6,5 Millionen Euro. Auch die weitere Entwicklung des Hafens als maritimes Gewerbegebiet soll stärker in den Fokus rücken.

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