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Hafen Lübeck: Stora Enso bindet sich für fünf Jahre

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft hat einen neuen Großkunden gewonnen.
v. l.: Uwe Lüders, Aufsichtsratsvorsitzender LHG, Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Joanna Glogau, Bausenatorin Lübeck, Sebastian Jürgens, LHG, Knut Hansen, Stora Enso Logistics. (Bild: Olaf Malzahn)
v. l.: Uwe Lüders, Aufsichtsratsvorsitzender LHG, Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Joanna Glogau, Bausenatorin Lübeck, Sebastian Jürgens, LHG, Knut Hansen, Stora Enso Logistics. (Bild: Olaf Malzahn)
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Christine Harttmann

Stora Enso Logistics ist im Bereich Forstprodukte aktiv und hat sich für zunächst fünf Jahre an den Lübecker Hafen gebunden. Der Vertrag beginnt 2019 und läuft zunächst bis 2024. Damit wird Stora Enso der erste Kunde sein, der 2019 in das neu zu errichtende Forstprodukteterminal am Skandinavienkai einzieht.

Knut Hansen, CEO Stora Enso Logistics, zeigte sich erfreut: „Wir haben die LHG als zuverlässigen und professionellen Partner kennengelernt, mit dem wir in den kommenden Jahren unsere europäische Strategie ausrollen werden. Lübeck ist für uns ein wichtiges Tor nach Europa.“ Sebastian Jürgens freut sich über das damit von Stora Enso entgegengebrachte Vertrauen und ergänzt: „Dies ist ein weiterer, wichtiger Schritt zur Festigung und zum Ausbau unserer Marktposition unter den Ostseehäfen. Wir freuen uns auf die weitere langfristige Zusammenarbeit mit unserem Partner Stora Enso.“

Für Stora Enso stellt Lübeck den Hauptempfangshafen in der Ostsee dar. Seit mehr als 40 Jahren verschifft der Konzern seine Produkte über Lübeck. Über den Nordlandkai liefen letztes Jahr fast eine Million Tonnen des skandinavischen Papierproduzenten. Durch die neuen Möglichkeiten am Skandinavienkai kann weitere Ladung untergebracht werden.

Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der weiteren Entwicklung intermodaler Transportlösungen von den Produktionsstätten bis hin zum Abnehmer auf dem europäischen Festland. Stora Enso versendet schon heute über ein eigenes Liniennetz jährlich mehr als drei Millionen Tonnen Ladung über die Ostsee. Durch die neue Anlage auf dem Skandinavienkai werden Forstprodukte, die per Schiff aus Finnland ankommen, direkt auf Trailer verladen, die wiederum zeitnah auf die Schiene gesetzt werden. Dabei strebt das Unternehmen neben Effizienz und Flexibilität auch kürzere Laufzeiten und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes an. Schon heute werden 53 Züge pro Woche von Lübeck aus auf den Weg gebracht und bieten ein ideales Netzwerk für diese Ladung.

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