Hafen Hamburg: Verlegung von Liniendienst Ocean Alliance

Für die Liniendienste der Ocean Alliance und der dänische Reederei MAERSK gibt es ab April beziehungsweise Februar beim Hafen Hamburg eine Fahrplanänderung.

Für den Hafen Hamburg ändern sich ab Februar und April die Liniendienste der Ocean Alliance und Maersk. Im Bild CMA CGM Schiffe im Waltershofer Hafen. Foto: HHM / Dietmar Hasenpusch
Für den Hafen Hamburg ändern sich ab Februar und April die Liniendienste der Ocean Alliance und Maersk. Im Bild CMA CGM Schiffe im Waltershofer Hafen. Foto: HHM / Dietmar Hasenpusch
Daniela Kohnen

Am Hafen Hamburg wird es ab Februar und April Anpassungen von Liniendiensten der Ocean Alliance und Maersk in der Schifffahrt geben. Laut der Hamburger Hafengesellschaft rechne man allerdings nicht damit, dass dies zu einem Rückgang im Containerumschlag führen werde.

Konkret wird der NEU-5-Dienst der Ocean Alliance nach Antwerpen verlegt. Er wurde bisher am Eurogate Containerterminal Hamburg (CTH) abgefertigt und wird beim Ocean Alliance Partner CMA CGM unter der Bezeichnung FAL-3 geführt. Das Volumen des Dienstes beträgt im Jahre rund 150.000 TEU (Zwanzig-Fuß Standardcontainer).

Laut CMA CGM wird die bisher mit diesem Dienst komplett von und nach Hamburg transportierte Containerladung künftig mit den weiterhin Hamburg anlaufenden fünf Liniendiensten der Ocean Alliance abgefertigt. Das sind die Vollcontainerdienste NEU-2, NEU-3, NEU-4, NEU-6 und NEU-7. Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing:

„Die im Rahmen jährlicher Optimierungsüberlegungen erfolgende Verlegung eines der bisher sechs Dienste stellt für die Verlader und den Hamburger Hafen insgesamt kein Problem dar. Die Containerladung wird weiterhin in vollem Umfange von diesen Diensten in Hamburg abgefertigt werden. Solche Anpassungen von Liniendiensten in der Schifffahrt sind im Rahmen neuer Produkte der Reeder-Allianzen völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Hamburg verliert dadurch keine Ladung.“

Zugleich wird der ME-1-Dienst der dänischen Reederei MAERSK den Hamburger Hafen ab Februar temporär nicht anlaufen. Bisher hat der Dienst wöchentlich von Indien über Dubai und Saudi-Arabien die deutschen Häfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven bedient.

Die Reederei hat darauf hingewiesen, dass die bisherige ME-1-Containerladung mit dem AE-7-Dienst weiterhin problemlos von und nach Hamburg abgefertigt werden kann. Die Reederei werde Hamburg nach dem Aussetzen des ME-1-Dienstes mit insgesamt fünf Container-Liniendiensten anlaufen. Ingo Egloff, Vorstand Hafen Hamburg Marketing:

„Wir gehen davon aus, dass durch die Anbindung Hamburgs mit dem AE-7-Dienst ein großer Teil der Container aus dem ME-1-Dienst auch nach der Fahrplananpassung in Hamburg abgefertigt werden. Die im AE-7-Dienst eingesetzten 12 Großcontainerschiffe mit einer Kapazität von 16.500 und 19.500 TEU bieten dafür entsprechende Transportkapazität.“

Zu den Partnern der Ocean Alliance gehören die Reedereien CMA CGM, Cosco Shipping, Evergreen und OOCL. Für die Reederei CMA CGM, die in Hamburg mit insgesamt 15 Vollcontainer- und Feederdiensten ein großer Hafenkunde im Containerverkehr ist, handelt es sich bei der Verlegung des FAL-3-Dienstes um eine Entscheidung der Allianzpartner zur Optimierung der Schiffsumläufe im Rahmen der weltweiten Verkehre.

Laut der Reederei CMA CGM wird die bisher mit diesem Dienst in Hamburg abgefertigte Containerladung auf die fünf Liniendienste im Asien-Europa-Verkehr umverteilt. Sie laufen Hamburg weiterhin an. Mit einem Wegfall von Containerladung sei nicht zu rechnen.

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