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Hafen Hamburg: Seegüterumschlag leicht rückläufig

Hamburgs Seegüterumschlag bleibt im ersten Quartal 2016 um 2,5 Prozent unter dem Rekordergebnis aus dem Vorjahr und kommt damit auf 34,8 Millionen Tonnen.
Der Containerumschlag bleibt um 3,4 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. (Foto: HHM/Peter Glaubitt)
Der Containerumschlag bleibt um 3,4 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. (Foto: HHM/Peter Glaubitt)
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Christine Harttmann

Zum Gesamtergebnis trugen der Massengutumschlag mit 11,5 Millionen Tonnen (-1,9 Prozent) und der Stückgutumschlag mit 23,3 Millionen Tonnen (-2,7 Prozent) bei. Beide Segmente fielen etwas schwächer als im vergleichbaren Vorjahresquartal aus. Der Containerumschlag bleibt im ersten Quartal 2016 mit 2,2 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) um 3,4 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Auf den Seegüterumschlag wirkte sich vor allem der schwächere Containerverkehr mit China dämpfend aus. Mit 651.000 TEU bleibt er um acht Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die Zuwächse im Containerverkehr mit Finnland (+11,1 Prozent), den USA (+14,2 Prozent), Malaysia (+6,4 Prozent), Großbritannien (+31,8 Prozent) und Indien (+4,1 Prozent) konnten das nicht wettmachen.

„Die Rückgänge bei den Top 3 Handelspartnern China (-8,0 Prozent), Singapur (-7,6 Prozent) und Russland (-4,9 Prozent) sind insgesamt Hauptursache für das Ergebnis im Containerumschlag“, sagt Hafen Hamburg Marketing Vorstand Axel Mattern auf dem Quartalspressegespräch von Hafen Hamburg Marketing (HHM). Eine Stabilisierung im ersten Quartal bereits eingetreten. Mattern geht davon aus, dass der Mengenrückgang im Containerverkehr mit China und Russland die Talsohle erreicht hat.

Dennoch erhielt Hamburg auch im Laufe des ersten Quartals neue Liniendienste. Der neue Columbia Fruchtdienst der Reederei Maersk verbindet wöchentlich Kolumbien mit dem HHLA Frucht- und Kühl-Zentrum am O’Swaldkai. Alle zwei Wochen ist der neue ECL Containerdienst von HDS/IRISL zwischen Hamburg und Genua, Istanbul, Port Said sowie Bandar Abbas unterwegs.

Zum Massengutumschlag von insgesamt 11,5 Millionen Tonnen trugen das Segment Sauggut mit 2,3 Millionen Tonnen (-13,5 Prozent), der Umschlagbereich Greifergut mit 5,4 Millionen Tonnen (-1,5 Prozent) und das Segment Flüssigladung mit 3,7 Millionen Tonnen (+6,1 Prozent) bei. Mit 2,7 Millionen Tonnen (+65,5 Prozent) entwickelten sich vor allem die Importe von Mineralölprodukten sehr gut. Beim Sauggut blieben die im Vorjahresquartal besonders starken Getreideexporte aus. Dies führte zu einem Umschlagrückgang von 13,5 Prozent. Der Import von Ölfrüchten erreichte mit 912.000 Tonnen ein Plus von 51,7 Prozent.

Der Bahnanteil im Hamburger Hafennahm zu. Mehr als 1.100 wöchentlich verkehrende Intermodal-Zugverbindungen mit Verlademöglichkeiten von und zu KV-Terminals im In- und Ausland gab es im ersten Quartal. Insgesamt wurden 11,6 Millionen Tonnen Güter per Eisenbahn in oder aus dem Hamburger Hafen transportiert. Das ist ein Plus von 1,3 Prozent.

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