Hafen Hamburg: Reeder fordern Gebührensenkung

Die Reeder und Schiffsmakler im Hamburger Hafen fordern angesichts der Krise vorübergehende Reduzierungen von Hafen- und Lotsgeldern sowie Lotsabgaben.
Redaktion (allg.)
„Wir sind uns darüber im Klaren, dass auch eine Reduzierung der Lotsgelder um 50 Euro pro Anlauf keinen Carrier vor dem Ruin rettet“, erklärt Gerhard Binder, Vorsitzender des Vereins Hamburger Rheder (VHRh). „Aber jede Kostensenkung trägt dazu bei, die gegenwärtig bestehenden Deckungslücken erträglicher zu gestalten“, ergänzt er. „Überwiegend dort, wo wir es mit privaten Dienstleistungsanbietern, die in der Regel auch im Wettbewerb mit anderen Konkurrenten stehen, zu tun haben, stoßen wir mit unseren Vorstellungen auf eine positive Resonanz“, betont Binder. Behörden und Dienstleistungsanbieter in monopolistisch strukturierten Marktsegmenten täten sich hingegen schwer, den Reedern in der gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Situation entgegenzukommen. Mit gutem Beispiel sei diesbezüglich die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes vorangegangen, die eine ursprünglich geplante Anhebung der Befahrungsabgaben auf dem Nord-Ostsee-Kanal kurzfristig zurückgenommen habe. (akw)
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