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Hafen Hamburg: Positives erstes Quartal

Mit 35,4 Millionen umgeschlagenen Tonnen konnte der Hamburger Universalhafen im ersten Quartal 2017 einen Zuwachs von 1,7 Prozent verbuchen. Im Bereich Massengut wurde das beste Quartalsergebnis seit Beginn der Aufzeichnungen erzielt.
Die Anläufe von besonders großen Containerschiffen nahm in Hamburg im ersten Quartal erneut zu. (Foto: HHM / Dietmar Hasenpusch)
Die Anläufe von besonders großen Containerschiffen nahm in Hamburg im ersten Quartal erneut zu. (Foto: HHM / Dietmar Hasenpusch)
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Anna Barbara Brüggmann

Das Umschlagvolumen im Bereich Massengut betrug 12,2 Millionen (+6,7 Prozent) und überschritt damit erstmals die 12-Millionen-Tonnen-Marke. Der Stückgutumschlag verbucht mit 23,1 Millionen Tonnen einen Rückgang um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der Export stieg dabei um 3,4 Prozent, der Import sank um 4,7 Prozent.
Der Containerumschlag blieb mit 2,2 Millionen TEU (20-Fuß-Standard-Container) knapp unter dem Wert des Vorjahres (-0,7 Prozent). Im See-Containerumschlag ist die Anzahl der beladenen Container leicht gestiegen (+0,04 Prozent), der Umschlag leerer Container entwickelte sich rückläufig (-4,9 Prozent) „Im Gegensatz zu global abgestimmten Transportketten von mit Import- oder Exportladung gefüllten Boxen sind leere Container weniger hafengebunden und somit in der Routung volatiler“, erklärt Ingo Egloff, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V.
Bei den Hauptfahrgebieten Europa, Amerika und Australien/Pazifik konnte eine positive Entwicklung im Containerverkehr erzielt werden, die Gebiete Afrika und Asien konnten die Vorjahreswerte hingegen nicht überschreiten. Im Containerverkehr mit China wurde ein Rückgang um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbucht, dies konnte nicht durch die Zuwächse in Verkehren mit Russland, den USA, Malaysia, Großbritannien sowie Schweden abgemildert werden.
„Wir sehen für das erste Quartal im Containerverkehr eine Fortsetzung der bereits im letzten Quartal 2016 eingesetzten Stabilisierung und gehen davon aus, dass auch der Containerverkehr mit China bei weiter steigendem Außenhandelsaufkommen im Laufe des Jahres eine positive Entwicklung nehmen kann“, so Egloff. Wieder steigende Transhipmentverkehre mit der Ostseeregion würden durch den zweifachen Umschlag vom See- auf das Feederschiff und umgekehrt schnell Mengensteigerungen bewirken.
Im Vergleich zum Vorjahr ging das Umschlagvolumen im Stückgutbereich mit 324.000 Tonnen um 22,0 Prozent zurück. Dies ist nach Egloffs Einschätzung auf den Wegfall des Umschlagbetriebs Buss Hansa Terminal sowie auf einen nachfragebedingten Rückgang im RoRo-Verkehr mit Afrika zurückzuführen.
Das Transportaufkommen auf der Hamburger Hafenbahn entwickelte sich mit 11,6 Millionen Tonnen (+0,4 Prozent) erneut positiv. Der Containertransport auf der Schiene kam auf 587.000 TEU (+0,4 Prozent).

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