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Hafen Hamburg: Porath verwaltet Zolllager

Die Zollagentur Porath Customs Agents führt gemäß einer eigener Angaben ab dem 1. Mai das Zolllager für die HHLA Logistics.
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Christine Harttmann

Die Entscheidung der Tochterfirma des Hamburger Hafen, künftig auf den Service des Zollexperten zu vertrauen, steht im engen Zusammenhang mit der Auflösung des Hamburger Freihafens. Bisher lagert der Importhandel Nichtgemeinschaftswaren bis zum endgültigen Import ins Zollgebiet im Freihafen – ohne Zollabgaben, ohne Überwachung. Mit der Auflösung der Freizone wird der Hamburger Hafen Anfang 2013 in einen Seezollhafen umgewandelt.

Aus diesem Grund müssen sich Unternehmen, die mit Nichtgemeinschaftswaren handeln, bis dahin für ein Zollverfahren entscheiden. Was über See transportiert wird, können sie in der vorübergehenden Verwahrung 45 Tage lagern, über den Landweg 20 Tage. Wer mehr Zeit benötigt, muss am Zolllagerverfahren teilnehmen.

Unternehmen, die von der Abschaffung des Freihafens betroffenen sind, können ihre Zollläger entweder selbst verwalten oder sich eine Zollagentur suchen. Als solche verwaltet Porath Customs Agents das Zollager, während die Kunden über elektronische Schnittstellen können sie die Zollabwicklung nachverfolgen und alle Zolldokumente aus einer Hand erhalten.

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