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Hafen Hamburg: Keine Lkw-Abfertigung mehr ohne Slot

Als erster deutscher Seehafen hat Hamburg die Slotbuchung für Container-Trucker eingeführt. Lkw werden an den Containerterminals künftig nur noch in abgestimmten Zeitfenstern abgefertigt
Auch am HHLA Container Terminal Altenwerder: Ohne Slot wird kein Lkw mehr be- oder entladen. (Foto: HHLA)
Auch am HHLA Container Terminal Altenwerder: Ohne Slot wird kein Lkw mehr be- oder entladen. (Foto: HHLA)
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Christine Harttmann

. Ab sofort erfolgt die Anlieferung und Abholung von Containern ausschließlich über das sogenannte Stotbuchungsverfahren (SBV). Die Fuhrunternehmer müssen also für jeden Lkw, der an den HHLA-Terminals Burchardkai, Altenwerder und Tollerort sowie am Eurogate Container Terminal Hamburg Zeitfenster abstimmen.

Die Lkw-Disponenten geben dafür elektronisch über eine Datenschnittstelle (EDI) oder eine Slotbuchungs-Webseite die geplanten Transportzeiten an das entsprechende Terminal ein. Sind zur gewünschten Zeit genügend Kapazitäten vorhanden, kann der Slot für den Lkw-Anlauf gebucht werden.

Ein Slot umfasse jeweils eine Stunde, teilt die Hamburg Hafen Marketing mit. Innerhalb dieser Zeit werde der Lkw mit höchster Priorität am betreffenden Containerterminal abgefertigt. Verpasse der Fahrer diesen Slot, dann werde er mit verringerter Priorität behandelt und abgefertigt, wenn die Auslastung am jeweiligen Terminal es zulasse. Trifft der Fahrer deutlich später am Terminal ein, dann verfällt der Slot und muss neu gebucht werden.

Das Hamburger SBV sei so gestaltet, dass es den Truckern ein Höchstmaß an Flexibilität biete: Stornierungen von Slots, Umbuchen, Slot-Tausch und Zubuchen sind nach Aussage der Terminalbetreiber möglich.

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