Hafen Dortmund: Neues Mitglied bei EcoPort 813

Der Binnenhafen ist dem Förderverein Wasserstoff und nachhaltige Energie e.V. beigetreten. In der Rhein-Ruhr Region soll eine Wasserstoffinfra- und Logistikstruktur aufgebaut werden.

Möchten die Energiewende in der Rhein-Ruhr Region gemeinsam vorantreiben: (v.l.) Bettina Brennenstuhl, Vorständin Dortmunder Hafen AG, und Andreas Stolte, Vorstandsvorsitzender EcoPort813 e.V./Geschäftsführer DeltaPort Niederrheinhäfen GmbH. Foto: EcoPort813
Möchten die Energiewende in der Rhein-Ruhr Region gemeinsam vorantreiben: (v.l.) Bettina Brennenstuhl, Vorständin Dortmunder Hafen AG, und Andreas Stolte, Vorstandsvorsitzender EcoPort813 e.V./Geschäftsführer DeltaPort Niederrheinhäfen GmbH. Foto: EcoPort813
Daniela Sawary-Kohnen

Bettina Brennenstuhl, Vorständin der Dortmunder Hafen AG und Andreas Stolte, Vorsitzender des EcoPort813 Förderverein Wasserstoff und nachhaltige Energie e.V. sowie Geschäftsführer der DeltaPort Niederrheinhäfen unterzeichneten den Mitgliedsantrag des Dortmunder Hafens.

Ziel des Vereins sei es, unter anderem eine Wasserstoffinfra- und Logistikstruktur aufzubauen, die über den Rhein und die dortigen Häfen DeltaPort und Duisport auch die Binnenwasserstraßen und die Kanalhäfen, wie insbesondere Dortmund, mit einbeziehe. Über die Häfen als Logistik-Knotenpunkte könnten dann auch die Schiene und der Lkw in ein landesweites multimodales und künftig energieneutrales Verkehrsnetz für die Verteilung von Wasserstoff eingebunden werden. In das Netzwerk und dessen Projekte wolle sich künftig der Hafen Dortmund aktiv einbringen und sei ab sofort Mitglied im Verein „EcoPort 813“. Bettina Brennenstuhl, Vorständin Dortmunder Hafen AG:

„Mit unseren spezifischen Kompetenzen, Potentialen und trimodalen Logistikverbindungen im Osten des Ruhrgebietes können wir für den geplanten Aufbau einer Wasserstoff-Supply-Chain über den Förderverein hier regional eine wichtige Hub- bzw. Knotenpunktfunktion übernehmen. Gleichzeitig leisten wir damit aber auch ruhrgebiets- und landesweit einen wichtigen Beitrag für die energetische Transformation. Insofern bringen wir uns gerne in die schon sehr weit gediehene konzeptionelle Vorarbeit des EcoPort813 ein, um gemeinsam eine noch schlagkräftigere Allianz zu formen. Das Thema „Energiewende“ ist einfach zu groß für Eitelkeiten und Konkurrenzdenken. Wir müssen daher alle Kräfte bündeln, um diese riesige Herausforderung gemeinsam zu meistern.“

Die Abkehr von fossilen Energieträgern und die Einsparung von CO2 seien nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch die große Herausforderung der Zukunft. Auch die Binnenhäfen an Rhein und Ruhr stünden vor einer Transformation ungekannten Ausmaßes.

In dieser Situation sei es von entscheidender Bedeutung, dass sich Akteure vernetzten, dass sie gemeinsam Projekte zur Dekarbonisierung auf den Weg bringen, Synergien nutzen und alternative Ansätze finden könnten. Experten sind sich laut den beiden Akteuren dabei einig, dass grüner, also mit regenerativen Energien nachhaltig produzierter Wasserstoff (H2), eine große Rolle im Energiemix der Zukunft spielen wird. Andreas Stolte, Vorstandsvorsitzender EcoPort813 e.V./Geschäftsführer DeltaPort Niederrheinhäfen GmbH:

„Die Energiewende und die notwendige Transformation der Wirtschaft braucht Synergien und diese werden nur gemeinsam geschaffen. Dass der Hafen Dortmund sich jetzt bei EcoPort 813 engagiert, hat erhebliche Bedeutung für den Verein, für die Region Rhein-Ruhr aber auch für das ganze Land und vor allem für unsere klimagerechte Zukunft. Ich freue mich daher, dass wir mit dem Hafen Dortmund einen weiteren starken Partner als Vereinsmitglied hinzugewinnen konnten. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind bei der notwendigen Transformation. Als Häfen können wir viel beitragen zur Versorgung der Region mit alternativen Energieträgern und zur klimaschonenden Verlagerung der Verkehrsströme. Bei diesen Themen sitzen wir letztlich alle in einem Boot.“

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