Häfen: Umweltverbände fordern mehr Kooperation

 (dpa-AFX) Weniger Umweltbelastung durch mehr Kooperation - das erhoffen sich WWF, BUND und Nabu.

Für die Umweltverbände geht die Kooperation der Häfen noch nicht weit genug. (Symbolbild: Pixabay)
Für die Umweltverbände geht die Kooperation der Häfen noch nicht weit genug. (Symbolbild: Pixabay)
Nadine Bradl

Umweltverbände erhoffen sich von der Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) mehr Kooperation der deutschen Häfen.

"Wir fordern die Akteure auf, jetzt die Transformation der Häfen als Chance zu nutzen, um die Verkehrsinfrastruktur, die Flächenplanung sowie die nationale Energieversorgung mit europäischen Vorgaben zum Schutz der Natur, Gewässer und Erhaltung der Artenvielfalt in Einklang zu bringen", teilten die Verbände WWF, BUND und Nabu am Mittwoch mit.

Durch eine kluge Abstimmung des Bundes und der fünf Küstenländer lasse sich verhindern, dass unnötig Flüsse zerstört und Flächen verbraucht werden.

Ergebnis der NMK muss aus Sicht der Umweltverbände die Gründung einer "Deutschen Häfen Holding" unter Federführung des Bundes sein. Vor allem für die deutschen Seehäfen sitze die Konkurrenz nicht in Rotterdam oder Antwerpen, sondern in den Nachbarbundesländern.

Nationale Maritime Konferenz

Die Nationale Maritime Konferenz am Donnerstag und Freitag in Bremen steht unter dem Motto "Standort stärken. Klima schützen. Zukunft gestalten". Sie gilt als die zentrale Veranstaltung der Bundesregierung zur Unterstützung der maritimen Wirtschaft und mit 800 erwarteten Gästen als das größte Branchentreffen. Die Konferenz unter der Schirmherrschaft von Kanzler Olaf Scholz (SPD) findet seit 2000 alle zwei Jahre statt.

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